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Frühjahrsputz

Therapeut Dr. Andreas Lange im Kurzinterview über äußeres und inneres Chaos

Therapeut Dr. Andreas Lange  Foto: Privat

Therapeut Dr. Andreas Lange Foto: Privat

Einen Blick auf den Zusammenhang von Seelenzustand und äußere Umgebung wirft der Therapeut Dr. Andreas Lange im Kunrzinterview mit GZ-Redakteurin Silja Meyer-Zurwelle.

Mittwoch, 06.03.2019, 15:28 Uhr

Die mehr oder weniger bewusste oder unbewusste Gestaltung unseres Umfeldes ist fast immer ein Ausdruck der inneren Befindlichkeit. Dabei gilt das Prinzip der Unspezifität. Das heißt, äußeres Chaos muss kein inneres Chaos widerspiegeln; es kann auch Ausdruck einer inneren Überstrukturiertheit sein und umgekehrt.

Der Hang zur krankhaften Ordnung ist für die Betroffenen fast immer mit Leidensdruck verbunden. Für psychisch gesunde Menschen ist die nie perfekte Welt eher eine Anregung zur eigenen Entwicklung über „Wachsen und Reifen“ an den Widrigkeiten des Lebens.

Die Verhaltenstherapie setzt am Symptom an und verhilft zum Erlernen neuer Verhaltensstrategien. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie erkundet reaktualisierte unbewusste und aus der Biografie ableitbare Konflikte, erhebt sie ins Bewusstsein und ermöglicht die Symptomreduzierung. smz

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