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Stolz tragen sie die Harzer Tracht

Nicht zu warm, nicht zu kalt, kein Regen und kein Schnee (was es auch schon einmal gab): Das Wetter war perfekt fürs Maisingen, und so füllten sich die Plätze vor dem Molkenhaus schon am frühen Morgen. Fotos: Schlegel

Nicht zu warm, nicht zu kalt, kein Regen und kein Schnee (was es auch schon einmal gab): Das Wetter war perfekt fürs Maisingen, und so füllten sich die Plätze vor dem Molkenhaus schon am frühen Morgen. Fotos: Schlegel

Bad Harzburg. Es gab schon Maisingen im Regen, in der prallen Sonne, sogar im Schnee. Und am Sonntag dann –endlich mal wieder – bei perfektem Wanderwetter. Und so strömten die Menschen in einer so großen Menge auf das Festgelände oben im Wald, dass Alfred Heineke das Herz aufging. Der Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins Bad Harzburg hatte zusammen mit seinen tüchtigen Mitstreitern die 28. Auflage dieser folkloristischen Traditionsveranstaltung auf die Beine gestellt und wieder viel Unterstützung von heimischen Gruppen.

Von Holger Schlegel Montag, 08.05.2017, 13:36 Uhr

Bad Harzburg. Es gab schon Maisingen im Regen, in der prallen Sonne, sogar im Schnee. Und am Sonntag dann –endlich mal wieder – bei perfektem Wanderwetter. Und so strömten die Menschen in einer so großen Menge auf das Festgelände oben im Wald, dass Alfred Heineke das Herz aufging. Der Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins Bad Harzburg hatte zusammen mit seinen tüchtigen Mitstreitern die 28. Auflage dieser folkloristischen Traditionsveranstaltung auf die Beine gestellt und wieder viel Unterstützung von heimischen Gruppen.

28 Maisingen –das sei eine stolze Zahl, so Heineke. Er erinnerte an die Anfänge des Maisingens, das unter dem damaligen Zweigvereinsvorsitzenden Günther Bothe ins Leben gerufen worden war. Der Verein sehe es als seine Verpflichtung an, diese schöne Veranstaltung jedes Jahr auf die Beine zu stellen. Man wolle Tradition und Brauchtum des Harzes aufrechterhalten, und das Interesse der Menschen daran sei sehr groß. Das sehe man daran, dass so viele Besucher gekommen seien –„das ist wunderbar“.

Fünf Gruppen hatte der Zweigverein für die Veranstaltung verpflichtet, alles gestandene Folkloristen und auch Stammgäste beim Maisingen. Und alle tragen stolz die Harzer Tracht. Beispielsweise die Brauchtumsgruppe aus Hohegeiß, die – gefühlt – eigentlich bei jedem Maisingen auf der Bühne vis-à-vis des Molkenhauses steht. Genau wie die Gruppe aus Ildehausen um Jodlermeisterin Marina Hein. Und auch die Harzer Roller, die Brauchtumsgruppe aus Harlingerode, gehört wie selbstverständlich dazu. Sie alle boten das klassische Harzer Folkloreprogramm mit Jodlern, Peitschenknall, Fuhrmannskittel und Bergmanns-Geleucht.

Auch der gastgebende Harzklub selbst ist mittlerweile wieder in der Lage, Musikalisches zu einem solchen Tag beizutragen. Denn der vereinseigene Chor, die Remisesänger, haben sich längst zu einem veritablen Klangkörper mit einem stattlichen Repertoire gemausert. In den Umbaupausen zwischen den Auftritten spielten die Stadtmusikanten aus Barbis Blasmusik. Alfred Heineke nutzte die große Runde zudem, um im Namen des Hauptvereins ein verdientes Harzklub-Mitglied auszuzeichnen: Heinz Oelhoff aus Ildehausen bekam die bronzene Ehrennadel des Harzklubs überreicht. Aber auch alle anderen Besucher gingen nicht mit leeren Händen nach Hause: Denn wie üblich bot der Harzklub wieder Plaketten an – die angesichts der langjährigen Geschichte des Maisingens begehrte Sammlerobjekte sein dürften.

Heimische Gewächse: die Remisesänger des Harzburger Zweigvereins.

Heimische Gewächse: die Remisesänger des Harzburger Zweigvereins.

Das Helferteam des Harzklubs hatte alle Hände voll zu tun beim Verkauf der Plaketten zum Maisingen 2017.

Das Helferteam des Harzklubs hatte alle Hände voll zu tun beim Verkauf der Plaketten zum Maisingen 2017.

Maisingen Harzklub Zweigverein Bad Harzburg Molkenhaus Ildehausen

Maisingen Harzklub Zweigverein Bad Harzburg Molkenhaus Ildehausen

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