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Stoffmasken selbst nähen

GZ-Redakteurin Marieke Düber mit ihrem selbst genähten Mund-Nasen-Schutz.

GZ-Redakteurin Marieke Düber mit ihrem selbst genähten Mund-Nasen-Schutz.

Eine Stoffmaske selbst zu nähen ist ziemlich einfach – wie es funktioniert, erklärt die GZ Schritt für Schritt.

Freitag, 24.04.2020, 17:52 Uhr

Eine Stoffmaske selbst zu nähen ist ziemlich einfach – wie es funktioniert, erklärt die GZ Schritt für Schritt.

Ihr braucht: zwei Stücke Baumwollstoff, etwa in den Maßen 24 mal18 Zentimeter, zwei Gummibänder, die ungefähr 17 Zentimeter lang sind. Und natürlich eine Nähmaschine.

Tipp: Für die Rückseite der Maske kann man auch gut Mulltücher verwenden, da diese schön weich sind. Der Stoff ist allerdings etwas widerspenstiger als die glatte Baumwolle.

Die beiden Stoffstücke werden rechts auf rechts aufeinander gelegt und an den langen Kanten zusammengenäht. Dann den Stoff von innen nach außen wenden.

An den kurzen Seiten kann jetzt schon die Nahtzugabe (etwa einen Zentimeter) auf die Innenseite eingebügelt werden.

Jetzt muss die Maske in Falten gelegt werden. Es sollen drei Falten entstehen, damit sich die Maske gut dem Gesicht anpasst. Die Maske sollte am Ende noch zwischen sechs und sieben Zentimetern breit sein.

Dann geht es ans Festnähen der Falten, etwa einen Zentimeter vom Rand entfernt. Ruhig mehrmals mit der Nähmaschine drüber gehen, damit die Falten gut sitzen.

Jetzt die Enden des Gummibandes (etwa einen Zentimeter) zwischen die offenen Seiten stecken und fest nähen. Ein paar Mal hin und her sollte genügen.

Zum Abschluss noch einmal komplett um die Maske herumnähen, um sie zu fixieren und die kurzen Seiten zu schließen.

Tipp: Wenn Mullstoff verwendet wird, kann es an den kurzen Seiten etwas schwieriger werden mit dem sauberen Vernähen. Es funktioniert auch so, dass man die eigentliche Nahtzugabe des Mullstoffes abschneidet und den äußeren Baumwollstoff so umknickt und festnäht, dass der Rand eine halbrunde Form hat.

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