St. Salvatoris ist jetzt offiziell „Offene Kirche“
Pastor André Dittmann (li.) und Diakon Jürgen Lojowsky von der Landeskirche Hannovers enthüllen das Signet am Kircheneingang. Foto: Müller
Clausthal-Zellerfeld. Auch die St.-Salvatoris-Kirche in Zellerfeld gehört jetzt zu den verlässlich geöffneten in Deutschland.
„Herzlich willkommen!“ steht auf der Tafel, die jetzt am Eingang der Zellerfelder St.-Salvatoris-Kirche angebracht wurde. Von nun an gehört auch sie zu den verlässlich geöffneten in Deutschland und bietet auch Führungen an (GZ berichtete).
Diakon Jürgen Lojowsky, Referent für „Kirche im Tourismus“ in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers enthüllte gemeinsam mit Pastor André Dittmann das Signet für offene Kirchen am Nordeingang gegenüber der Bergapotheke.
„Lassen Sie sich im positiven Sinne als Kirchengemeinde ,stören‘ und öffnen Sie Ihre Kirche mit der Haltung: Das Tor ist geöffnet und das Herz noch viel mehr. Die Touristen sollen hier Rast machen und den Ort der Stille genießen“, sagte Jürgen Lojowsky in seinen Begrüßungsworten.
Die Verleihung des Signets Offene Kirche ist daran gebunden, dass die Kirche im Sommerhalbjahr an fünf Tagen mindestens vier Stunden außerhalb der Gottesdienstzeiten offen steht. Genau das war es, worauf der Kirchenvorstand hingearbeitet hat.
Die Zellerfelder Kirchengemeinde hatte sich mit der Ausbildung von neun Kirchenführern auf die Einführung verlässlicher Öffnungszeiten der St.-Salvatoris-Kirche vorbereitet. Monica Yaramanci, Kirchenpädagogin und ausgebildete Kirchenführerin, sowie von Pastor Dittmann in Theorie und Praxis geschult. Von 11 bis 17 Uhr ist die Kirche nun jeden Tag geöffnet. Offene Führungen finden jeden Samstag ab 11 Uhr statt. Auch für andere Zeiten können sich beispielsweise Gruppen im Kirchenbüro unter Telefon (05323) 81834 anmelden.
Ariane Röthele von der Bergapotheke gegenüber öffnet die Kirche an den Wochentagen um 11 Uhr für Besucher, berichtete Dittmann und dankte der Apothekerin für diese Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Der Pastor und der Kirchenvorstand sind stolz darauf, jetzt das Signet an „ihrer“ Kirche zu haben.