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Kriminalität in Bremen

Sonderkommission soll Einsätze mit Schüssen aufklären

Die Polizei will nach mehreren Einsätzen mit Schusswaffen ihre Präsenz erhöhen. (Symbolbild)

Die Polizei will nach mehreren Einsätzen mit Schusswaffen ihre Präsenz erhöhen. (Symbolbild) Foto: Sina Schuldt/dpa

Ein Toter, mehrere Verletzte: In Bremen eskaliert Gewalt mit Schusswaffen. Wie die Ermittler jetzt durchgreifen wollen.

Von dpa Montag, 30.03.2026, 15:10 Uhr

Bremen. Nach vier schweren Gewalttaten mit Schüssen in Bremen verschärft die Polizei die Maßnahmen. Eine neue Sonderkommission „Fokus“ soll mögliche Zusammenhänge klären und den Tätern auf die Spur kommen, wie die Polizei mitteilte. Auch die Staatsanwaltschaft bündelt die Ermittlungen, die nun alle in der Abteilung für organisierte Kriminalität bearbeitet werden.

Ein Toter und mehrere Schwerverletzte

Die Taten ereigneten sich alle in diesem Monat in den Bremer Stadtteilen Neustadt und Walle. Mehrere Männer wurden durch Schüsse verletzt, ein 32-Jähriger starb. 

Erst am Wochenende schoss ein Unbekannter mehrfach auf einen 25-Jährigen. Der junge Mann kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts, der Schütze ist weiter auf der Flucht. 

Wie die Ermittler durchgreifen wollen

In der neuen Sonderkommission arbeiten Experten aus verschiedenen Bereichen der Polizei. Sie wollen stärker im öffentlichen Raum präsent sein, aber auch verdeckt ermitteln. „Was hier auf der Straße passiert, dass Leute offenbar ihre Konflikte mit Schusswaffen austragen, ist absolut inakzeptabel - wir werden die Täter konsequent und unnachgiebig ermitteln“, betonte Polizeipräsident Dirk Fasse.

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