Segelflieger starten in die Saison
Die Segelflieger der Luftsportgemeinschaft Goslar starten wieder vom Bollrich in die Lüfte. Foto: Sowa
Goslar. Die Segelflieger vom Bollrich gehen wieder in die Luft. Die Luftsportgemeinschaft Goslar (LSG) startete bei Sonne und etwas frischem Wind in die Saison.
Goslar. Die Segelflieger vom Bollrich gehen wieder in die Luft. Die Luftsportgemeinschaft Goslar (LSG) startete bei Sonne und etwas frischem Wind in die Saison.
Der Vereinsname ist noch recht frisch. Vor einem Jahr verschmolzen der Luftsportverein Goslar und die Segelflugabteilung des MTV zur LSG, vor allem, um Doppelstrukturen und Kosten einzusparen, sagt der Vorsitzende Michael Liebisch. 68 Mitglieder habe der neue Verein nun und unterhalte vier Einzel-, zwei Doppelsitzer sowie einen Motorsegler. Einer der Einzelsitzer (Baujahr 1990) solle wohl dieses Jahr ausgetauscht werden, erzählt Liebisch. Ein neueres Modell koste gebraucht rund 60.000 Euro – für die LSG natürlich eine große Investition.
So versuchen die Mitglieder, durch möglichst viel Eigenarbeit an den Maschinen, Kosten einzusparen. In den Wintermonaten werden die Flugzeuge gewartet und auch die Start- und Landebahn am Bollrich wird in Eigenregie gepflegt.
Man wolle gegen das Image ankämpfen, Segelfliegen sein ein elitärer Sport, sagt Vereinsvize Nils Heckenauer. Rund 300 Euro müsse ein Mitglied im Jahr an Beiträgen einplanen. Für Flugschüler sei es etwas teurer, weil sie in der Ausbildung mehr Starts mit einem Fluglehrer absolvieren müssten. Bei der LSG sind insgesamt fünf Ausbilder aktiv.
Einen Segelflugschein könne man schon mit 14 Jahren in der Tasche haben, sagt Liebisch. 40 bis 60 Starts müsste man dazu allerdings absolvieren. Daher sei der Verein auch stark an jungen Nachwuchsfliegern interessiert, bietet Schnupperkurse an, aber nimmt auch an Wettkämpfen, sogenannten Vergleichsflügen teil.
Adrenalin im Spiel
Und spätestens, wenn man einmal selbst gesehen oder gar erlebt hat, mit welchem Tempo die weißen Segler von der Seilwinde in die Luft katapultiert werden, merkt man, dass bei dem Hobby auch Adrenalin im Spiel ist – und das nicht zu knapp.
Weitere Infos gibt es im Internet unter segelfliegen-goslar.de.