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Rossmann wegen Gasgeruchs evakuiert

20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Langelsheim, acht Mitarbeiter von DRK und Rettungsdienst sowie sechs Polizeibeamte sind am Nahversorgungszentrum im Einsatz.  Foto: Düber

20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Langelsheim, acht Mitarbeiter von DRK und Rettungsdienst sowie sechs Polizeibeamte sind am Nahversorgungszentrum im Einsatz. Foto: Düber

Langelsheim. Wegen des Verdachts auf Gasaustritt wurde am Montagmittag der Rossmann in der Langen Straße in Langelsheim evakuiert. Die Mitarbeiterinnen der Drogerie hatten einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt und gegen 12 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert.

Montag, 06.01.2020, 16:33 Uhr

„Wie verfaulte Eier“, so hätten die Mitarbeiter den Gestank beschrieben, erklärte Ingo Henze im Namen der Langelsheimer Feuerwehr gegenüber der GZ. Den Geruch hätten vor Ort die 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowohl im Rossmann, als auch im Gebäude des angrenzenden Bäckers und Friseurs sowie im Tedi bemerkt, der derzeit renoviert wird. Vor den Märkten sei er ebenfalls feststellbar gewesen.

Neben der Feuerwehr Langelsheim waren auch sechs Beamte der Polizei und acht Einsatzkräfte des DRK und des Rettungsdienstes vor Ort. Der Parkplatzbereich rund um die Märkte im östlichen Teil des Nahversorgungszentrums wurde während des Einsatzes komplett abgesperrt, die Evakuierung aller Mitarbeiter und Kunden lief laut Henze problemlos ab.

Um die Ursache zu finden, wurde der zuständige Energieversorger hinzugezogen, der die Gasanlagen überprüfte und die Märkte dafür von der Versorgung trennte. Dieser konnte allerdings keinen Defekt feststellen, auch die durchgeführten Messungen verliefen negativ. Daher wurden nach und nach alle Märkte wieder an die Gasversorgung angeschlossen. Es wäre ohnehin ungewöhnlich gewesen, wenn tatsächlich Erdgas ausgetreten und für den Geruch verantwortlich gewesen wäre, sagte Henze zudem. Denn Erdgas rieche nicht nach faulen Eiern, das würde eher auf eine Schwefel-Verbindung hindeuten. Doch auch dafür habe es keinen Grund gegeben.

Gegen 14 Uhr erklärte die Feuerwehr den Einsatz schließlich für beendet und gab die Märkte des Versorgungszentrums wieder für die Öffentlichkeit frei. Verletzt wurde laut einer abschließenden Stellungsnahme der Polizei niemand, auch kam es zu keinem Sachschaden.

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