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Rampe statt Treppe

<p>Pastor Harald Merz (li.) und die Geburstagscafé-Gäste freuen sich über die neue Rampe am Gemeindehaus. Foto: privat</p>

<p>Pastor Harald Merz (li.) und die Geburstagscafé-Gäste freuen sich über die neue Rampe am Gemeindehaus. Foto: privat</p>

Wolfshagen „Es hat schon einige Zeit gedauert, bis der barrierefreie Zugang zum Gemeindehaus fertiggestellt wurde“, sagte der Vorsitzende des Vereins der Kirchenfreunde St. Thomas, Helmut Thiel. Aber das Warten habe sich gelohnt.

Mittwoch, 27.04.2016, 15:47 Uhr

Gut 10.000 Euro wurden investiert, um die Rampe zu realisieren.

Da hieß es zunächst kräftig sparen, bis die Summe aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Einnahmen aus Benefizkonzerten und einer Förderung der „Aktion Mensch“ zusammen kam. Daneben waren die einschlägigen Normen für den Bau von Rampen betreffs Steigung, Länge, Bauausführung und vieles mehr zu berücksichtigen. Auch der Denkmalschutz hatte seine Vorstellungen, wie eine Eingangssituation bei einem denkmalgeschützten Ensemble wie Gemeindehaus und Kirche auszusehen habe.

Die Planung und Ausführung wurde von einer Lautenthaler Baufirma übernommen. Beim Geburtstagscafé, zu dem alle Geburtstagskinder aus der Gemeinde eingeladen waren, die im vorigen Quartal 80 Jahre oder älter geworden sind, war es dann so weit: die Rampe wurde „eingeweiht“. Das Gemeindehaus lässt sich jetzt gut und leicht mit Gehhilfen, Rollatoren, aber auch mit Kinderwagen erreichen.

„Jetzt macht auch die Behindertentoilette im Gemeindehaus Sinn. Sie wurde schon vor einiger Zeit mithilfe der Kirchenfreunde eingerichtet. Damit sei ein Teilziel erreicht“, blickt Thiel in die Zukunft. „Bis wir unser Ziel – Barrierefreiheit auf dem gesamten Kirchengelände – erreichen, wird noch einige Zeit vergehen. Dazu muss erst die Sanierung der Kirche weitestgehend fertiggestellt sein und unsere Investitionskasse wieder durch Aktionen und Spenden gefüllt werden.“red

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