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Pro Goslar hat so viele Mitglieder wie nie

Uwe Schwenke de Wall

Uwe Schwenke de Wall

Goslar/Langelsheim. „Wir tagen heute das erste Mal nicht in Goslar und tragen damit der Erweiterung auf die Region Rechnung“, sagte Uwe Schwenke de Wall, Vorsitzender des Unternehmervereins pro Goslar, dessen Mitglieder sich am Mittwoch im Chemiepark Langelsheim trafen; Gastgeber war hier das Unternehmen Synthomer.

Von Sabine Kempfer Donnerstag, 04.05.2017, 17:28 Uhr

Goslar/Langelsheim. „Wir tagen heute das erste Mal nicht in Goslar und tragen damit der Erweiterung auf die Region Rechnung“, sagte Uwe Schwenke de Wall, Vorsitzender des Unternehmervereins pro Goslar, dessen Mitglieder sich am Mittwoch im Chemiepark Langelsheim trafen; Gastgeber war hier das Unternehmen Synthomer.

Synthomer-Betriebsleiter Dr. Carsten Steffin ist Mitglied im Vorstand des Vereins, der sich vorgenommen hat, die Wirtschaftsregion zu stärken, Netzwerke zu knüpfen, Kontakte herzustellen und Impulse zu geben – und das spätestens seit Verankerung in der Satzung vorzwei Jahren auch über den Tellerrand von Goslar hinaus. „Die Wurzeln des Vereins liegen in Goslar, unser Engagement gilt aber der gesamten Wirtschaftsregion“, betonte Schwenke de Wall. Im Anschluss an den regulären Teil der Jahreshauptversammlung des 214 Mitglieder zählenden Vereins (der bisherige Höchststand) stellte Steffin sein Unternehmen vor, das Latex in allen Zusammensetzungen und für zahlreiche Verwendungszwecke herstellt.

Zu den Eckpfeilern von pro Goslar gehört ein um 7000 Euro gestiegenes Haushaltsvolumen von gut 83000 Euro, wovon pro Goslar als Gesellschafter mit 60000 Euro die Goslar Marketing Gesellschaft mitträgt. Mit knapp 8000 Euro wurde 2016 zudem die WiReGo unterstützt, die für die nächsten Jahre mit einem Finanzierungsbeitrag von jährlich 10000 Euro rechnen kann.

Der Jahresüberschuss lag bei 8000 Euro; laut Vorsitzendem auch deshalb, weil 2016 kein Unternehmerfrühstück ausgerichtet wurde – das rutschte in den Januar 2017 und war nur eine von zahlreichen Facetten der vergangenen zwölf Monate, von denen Schwenke de Wall im Vorstandsbericht einen Eindruck vermittelte. So war der Vorstand in Person von Dieter Wagner als GMG-Aufsichtsratsmitglied an der nicht ganz leichten Suche nach einem Nachfolger für Michael Bitter beteiligt. Zur Tourismusabgabe habe sich der Verein bewusst noch nicht geäußert, „denn ohne gesetzliche Grundlage und ohne darauf basierendem städtischen Satzungsentwurf, aus dem sich konkret ergibt, welche Betriebe in welchem Gebiet und in welcher Höhe von einer Tourismusabgabe betroffen sein sollen, war es unserer Auffassung nach schlicht unseriös, sich bereits zu diesem Thema zu positionieren“, sagte Schwenke de Wall. Man werde sich die Gestaltung der Tourismusabgabe „ganz genau anschauen“, versprach der Vorsitzende.

Pro Goslar ist vielfältig aktiv: Beim Sekundärrohstoffzentrum habe der Verein „Geburtshilfe“ geleistet, er begleite die Aktivitäten des Vereins Recycling-Cluster wirtschaftsstrategischer Metalle Niedersachsen (REWIMET) und wirke bei der Initiative „Ausrichtung der Region“ mit. Zahlreiche Veranstaltungen ergänzten die Aktivitäten.

Mit Gerd Niehus, bei der Bürgerstiftung an vorderster Front, schied eines von sechs Mitgliedern des erweiterten Vorstands von pro Goslar auf eigenen Wunsch aus; die Position wurde nicht nachbesetzt.

Im Anschluss an die Regularien präsentierte Dr. Carsten Steffin das vor hundert Jahren in England gegründete Unternehmen Synthomer mit 25 Produktionsstandorten; in Langelsheim ist Synthomer seit ’63 mit aktuell 122 Mitarbeitern vertreten. Hartmut Prüssner stellte das Unternehmen b-Complete mit Sitz in Langenhagen und einer Filiale in Goslar vor – der Büro-Arbeitsplatz der Zukunft ist das Anliegen.

Dr. Carsten Steffin

Dr. Carsten Steffin

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