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Politik forciert Verkauf der Ex-Grundschule

Altenau. So viel Geduld wie sein Vorgänger will der heutige Stadtrat in Sachen Grundschul-Verkauf nicht aufbringen.

Von Dieter Böhl Mittwoch, 22.07.2015, 18:33 Uhr

Er hat am Dienstag beschlossen, die Hängepartie mit dem Erstbieter zu beenden und das Gebäude einem der weiteren Bieter zu verkaufen. Nicht zuletzt will die Politik damit der Stadt fortlaufende Unterhaltungskosten von rund 36.000 Euro im Jahr ersparen.

Sofern nicht bis zum 1. September dieses Jahres ein notarieller Kaufvertrag mit dem Braunschweiger Investoren-Duo Dr.Horst-Peter Hille und Wolfgang Diehl zustande gekommen ist, wird der Verkaufsbeschluss des Samtgemeinderates vom 17. September 2013 aufgehoben. Der Erstbieter wollte aus den Grundschulgebäuden ein Familienhotel mit Gesundheits- und Bewegungszentrum machen, dies aber von Fördermitteln abhängig gemacht.

Zweitbieter sind Diana Sanders und Markus Burgdorf (Beverungen). Sie haben ein Konzept vorgelegt, das eine Nachnutzung der brachliegenden Gebäude auch ohne Fördermittel ermöglichen soll. Es sieht die Einrichtung eines „Zentrums für mobile Applikationen“ vor (mehr Informationen im Internet unter www.app-institut.de).

Als Drittbewerberin ist jüngst eine Interessentin hinzugekommen, die hier eine freie Schule eröffnen will. Der Kaufpreis für die Immobilie ist so oder so symbolischer Natur und beträgt 1Euro. Die Größe des Grundstücks zwischen der Rothenberger Straße und der Straße An der Silberhütte beträgt rund 7900 Quadratmeter.

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