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Pegel-Probleme am Frankenberger Teich

<p>Der Frankenberger Teich verliert aus unbekannten Gründen Wasser. Der Pegelstand ist entsprechend niedriger, als er eigentlich sein müsste. Dazu treten auf der benachbarten Wiese (links) mehrere über einen Meter tiefe Löcher auf, deren Ursprung der Stadtverwaltung ebenfalls nicht bekannt ist. Fotos: Epping</p>

<p>Der Frankenberger Teich verliert aus unbekannten Gründen Wasser. Der Pegelstand ist entsprechend niedriger, als er eigentlich sein müsste. Dazu treten auf der benachbarten Wiese (links) mehrere über einen Meter tiefe Löcher auf, deren Ursprung der Stadtverwaltung ebenfalls nicht bekannt ist. Fotos: Epping</p>

Goslar. Er ist ja schon ein Hingucker mit seiner einzelnen Insel plus Baum. Doch der Frankenberger Teich ist auch Sorgenkind der Stadt – zumindest ein kleines.

Dienstag, 26.03.2019, 17:57 Uhr

Goslar. Er ist ja schon ein Hingucker mit seiner einzelnen Insel plus Baum. Doch der Frankenberger Teich ist auch Sorgenkind der Stadt – zumindest ein kleines.

2017 zerstörte das Juli-Hochwasser die Zuleitung, letztes Jahr war er wegen der langen Dürre fast ausgetrocknet. Noch immer füllt sich der Teich nicht richtig. Dazu kommen über einen Meter tiefe Löcher auf der angrenzenden Wiese. Woher sie kommen? Das weiß auch die Stadtverwaltung nicht.

„Zu den Löchern gibt es keine näheren Erkenntnisse. Sie rühren jedenfalls nicht von städtischen Maßnahmen her“, antwortet Stadtsprecherin Vanessa Nöhr auf die Frage, was es mit den tiefen Spalten im Rasen auf sich hat.

Zum niedrigen Pegelstand des Teichs kann sie etwas mehr sagen: „Es stimmt: Eigentlich müsste der Wasserstand im Teich höher sein“, so die Stadtsprecherin. Das lasse die Vermutung zu, dass entweder im Zulauf Wasser versickert oder im Teich verloren geht. Die genaue Ursache des Wasserverlustes ist noch nicht bekannt.

50.000 Liter Okerwasser

Beim Juli-Hochwasser im Jahr 2017 ist ein Stück der Zuleitung in den Frankenberger Teich zerstört worden. Eingeschwemmtes Material hatte sie zudem verstopft.

„In Verbindung mit dem extrem trockenen Sommer fiel dann der niedrige Wasserstand auf“, erinnert Nöhr an die Situation vergangenes Jahr. In einer Rettungsaktion wurden knapp 50.000 Liter Okerwasser in fünf Kesselwagen zum Frankenberger Teich transportiert, um die Fische vor dem Ersticken zu retten. Die Zuleitung habe dann zumindest so weit wieder hergestellt werden können, „dass eine Mindestmenge an Wasser im Teich ankam“, sagte Nöhr.

Für dieses Jahr seien bereits Mittel für eine Reparatur angemeldet. „Wir werden also zunächst den Zulauf reparieren und dann die Veränderung im Wasserspiegel genau beobachten“, beschreibt die Stadtsprecherin das weitere Vorgehen.

Sollte das Pegel-Problem am Frankenberger Teich damit behoben sein, kann die Verwaltung sich freuen. Wenn nicht? „Dann geht die Ursachenforschung in die nächste Runde“, sagte Nöhr.

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