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Neue Ärzte für das Medizinische Versorgungszentrum

Harzkliniken-Prokurist Reiner Schirmer (rechts) verabschiedet Dr. Rüdiger Bösche.  Foto: Privat

Harzkliniken-Prokurist Reiner Schirmer (rechts) verabschiedet Dr. Rüdiger Bösche. Foto: Privat

Im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) an der Wachtelpforte wird der Staffelstab an die nächste Generation weitergegeben. Dr. Rüdiger Bösche geht zum31. Dezember in den Ruhestand.

Samstag, 21.12.2013, 20:00 Uhr

Markus Nehring, der bereits seit drei Jahren mit Bösche zusammengearbeitet hat. Mit der Sportmedizinerin, Traumatologin, Orthopädin und Unfallchirurgin Pia Schlicht – leitende Oberärztin an der Asklepios Harzklinik Goslar – kommt zudem eine Spezialistin für Handchirurgie in die Praxis.

Nehring, Facharzt für Orthopädie, und Michael Hesse, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, sind Oberärzte an der Orthopädischen Klinik Bad Harzburg (Fritz-König-Stift) und werden an drei Tagen pro Woche eine orthopädische Sprechstunde halten.

Beide Ärzte, heißt es in einer Pressemitteilung, beherrschen ein breites Spektrum operativer Eingriffe auf dem Gebiet der gelenkerhaltenden Chirurgie an Schulter, Knie und oberem Sprunggelenk und verfügen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Endoprothetik der großen Gelenke.

Für die Patienten besteht dadurch die Möglichkeit, durch die gleichen Ärzte operativ versorgt und in der Praxis ambulant nachbehandelt zu werden. Selbstverständlich bieten beide Ärzte auch das klassische orthopädische Behandlungsspektrum an.

In einem MVZ müssen mehrere Fachärzte, von denen zwei mindestens aus unterschiedlichen Fachrichtungen sein müssen, unter einem Dach arbeiten. Das hat für Patienten den Vorteil, dass die Wege kurz sind, Diagnosen fachübergreifend gemeinsam gestellt und besprochen werden können und, falls es zu einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus kommen sollte, es zu keinen Doppeluntersuchungen kommt.

Dabei, so wird betont, sei ein MVZ kein von der Klinik geschaffenes Konkurrenzunternehmen zu niedergelassenen Ärzten, sondern solle ein Bindeglied zwischen der ambulanten und stationären Versorgung der Patienten sein.

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