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Bauarbeiten auf der Zielgeraden

Netto-Zeiten für Ohlhof und Oker

So gut wie bezugsfertig: Der Markt in Ohlhof soll Ende der Woche an den künftigen Betreiber Netto übergeben werden.

So gut wie bezugsfertig: Der Markt in Ohlhof soll Ende der Woche an den künftigen Betreiber Netto übergeben werden.

Goslar/Oker. Zwei verschiedene Projekte, zwei unterschiedliche Baustadien, später aber ein und derselbe Betreiber: Beim Bau der beiden Netto-Märkte in Ohlhof und Oker schreiten die Arbeiten sichtbar voran. In Oker wurde kürzlich Richtfest gefeiert. In Ohlhof soll das Gebäude schon Ende dieser Woche an den künftigen Nutzer übergeben werden.

Von Frank Heine Samstag, 13.07.2019, 09:06 Uhr

„Wir arbeiten auf den Freitag hin, es sieht gut aus“, sagt Dieter Söchtig. Der stellvertretende Vorsitzende der Wolfsburger Werker-Stiftung geht davon aus, dass Netto auf dem Ohlhöfer Markt etwa zwei bis drei Wochen für den Bezug und das Einräumen benötigt. Ein Start Ende Juli wie angepeilt scheint also in Reichweite zu sein.

Eine Auskunft von Netto zum Projekt in Ohlhof war vor dem Wochenende allerdings ebenso wenig zu bekommen wie eine Nachricht zum Okeraner Vorhaben. Dort zieht gerade das Neustädter Unternehmen „Rahlfs Immobilien“ einen Neubau in die Höhe. „Beim Richten waren wir gut im Plan“, erklärt Seniorchef Günter Rahlfs. Eine Verzögerung bei den Abbruch-Arbeiten habe man wieder hereingearbeitet.

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Er glaubt deshalb, dass das Gebäude nach grober Schätzung Mitte bis Ende September an den Mieter Netto übergeben werden könne. Auch er nennt eine übliche Einräumfrist von etwa zwei Wochen bis zum Verkaufsstart im Markt.

Auf dem Areal stand früher eine schon seit Jahren stillgelegte Esso-Tankstelle, die im Frühjahr dem Erdboden gleichgemacht wurde. In das Projekt fließt eine einstellige Millionen-Summe. Netto, dessen Ansiedlung SPD-Ratsherr Gerd Politz schon vor zwei Jahren zum Thema gemacht hatte, bezieht laut Rahlfs eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern auf dem insgesamt 5000 Quadratmeter großen Grundstück. Ein kleines Café mit 15 bis 18 Sitzplätzen ist ebenfalls geplant.

Gut drei Millionen Euro pumpt die Werker-Stiftung in Ohlhof in ihren Markt-Neubau. Der Stadtteil wartet seit mehr als zwei Jahren auf eine eigene Einkaufsmöglichkeit. Im Juni 2017 hatte der Edeka-Markt nach zwei Jahrzehnten den Betrieb eingestellt. Die Stadt suchte nach Ersatz, die Werker-Stiftung kam als Investor ins Spiel.

Vor Kurzem das Richtfest gefeiert: Der Bau des Nahversorgers auf dem früheren Okeraner Tankstellen-Areal schreitet laut Investor plangemäß voran.  Fotos: Epping

Vor Kurzem das Richtfest gefeiert: Der Bau des Nahversorgers auf dem früheren Okeraner Tankstellen-Areal schreitet laut Investor plangemäß voran. Fotos: Epping

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