Mutmaßliche Messerattacke in Buchholz – zwei Verletzte
Die Polizei sicherte am mutmaßlichen Tatort zahlreiche Spuren und befragte erste Zeugen. (Symbolbild) Foto: Moritz Frankenberg/dpa
Zwei Brüder werden in Buchholz bei einer Auseinandersetzung vermutlich mit einem Messer verletzt. Die Polizei sichert Spuren, ein mutmaßlicher Tatverdächtiger stellt sich – bleibt aber auf freiem Fuß.
Buchholz. Nach einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern in Buchholz (Landkreis Harburg) wurden zwei Brüder im Alter von 30 und 37 Jahren mutmaßlich durch Messerstiche verletzt. Wie die Polizei mitteilte, erlitt der Jüngere schwere bis lebensbedrohliche Verletzungen und musste notoperiert werden. Sein Zustand sei inzwischen stabil.
Der 37-Jährige wurde laut Polizei leicht verletzt. Ein 41-Jähriger wurde als mutmaßlicher Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, später jedoch laut einem Polizeisprecher wieder entlassen.
Vermutlicher Tatverdächtiger stellt sich selbst
Mehrere Zeugen meldeten den Angaben zufolge am Donnerstagabend Schussgeräusche und eine Auseinandersetzung zwischen drei Männern in der Richard-Schmidt-Straße. Als die Polizei eintraf, waren die Beteiligten jedoch nicht mehr vor Ort. Gesichert wurden Blutspuren und eine Schreckschusswaffe; eine mögliche Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden.
Wenig später traf die Polizei die beiden verletzten Brüder in einem Krankenhaus an. Der mutmaßliche Angreifer war zunächst geflüchtet. Im Laufe der Ermittlungen identifizierten die Beamten einen 41-Jährigen als Tatverdächtigen. Er erschien in der Nacht selbst auf einer Polizeidienststelle und wurde vorläufig festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann laut Polizei wieder auf freien Fuß, die Staatsanwaltschaft beantragte keinen Haftbefehl. Die Ermittlungen zum Hintergrund und Ablauf der Tat dauern an.