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Millionen-Investition im Haus Daheim

Noch allein im Haus Daheim: Klinikleiterin Antje Krause hofft, dass der Mutter-Kind-Kurbetrieb sobald wie möglich wieder starten kann. Vorher müssen allerdings Verordnungsfragen mit dem Land geklärt werden. Foto: GZ-Archiv

Noch allein im Haus Daheim: Klinikleiterin Antje Krause hofft, dass der Mutter-Kind-Kurbetrieb sobald wie möglich wieder starten kann. Vorher müssen allerdings Verordnungsfragen mit dem Land geklärt werden. Foto: GZ-Archiv

Bis 2016 will die Vorsorge-Reha-Klinik Haus Daheim knapp 1 Million Euro in Renovierung und Ausbau investieren.

Von Ina Seltmann Freitag, 09.05.2014, 20:00 Uhr

Krankenkassen bewilligen wieder Mütter-Kind-Kuren. Seit 2012 entwickelt sich auch in der Vorsorge-Reha-Klinik Haus Daheim in Bad Harzburg die Belegung gut. Nun werden in den Krisenjahren aufgeschobene Projekte angegangen.

Schon Ende vergangenen Jahres begannen die geplanten Maßnahmen. Sie werden vom Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu 45 Prozent gefördert, so Geschäftsführerin Antje Krause. Das Haus Daheim ist eine gemeinnützige GmbH, deren einzige Gesellschafterin die Ev. Frauenhilfe, Landesverband Braunschweig, ist. Als Mitglied im Dachverband des Müttergenesungswerkes war die finanzielle Förderung möglich.

Das erste Projekt war der Neubau der Heizungsanlage, unter anderem wurde ein Blockheizkraftwerk eingebaut. „Wir freuen uns sehr, dass regionale Firmen beteiligt waren“, sagt Antje Krause. Die zweite Maßnahme, der Einbau einer Brandmeldeanlage, steht kurz vor dem Abschluss. Energie-und Brandschutzgutachten waren im Vorfeld erstellt worden. Bis 2016 sollen dann auch Brandschutztüren und neue Fenster eingebaut werden. Auch die insgesamt 18 Bäder im Haus sollen saniert werden.

Noch in diesem Jahr soll der Umbau im Kinderland beginnen. Die beiden Gruppenräume der Wolken-und Sonnenkinder sollen neu ausgestaltet werden und erhalten teilweise auch neue Möblierung. Außerdem wird ein Zugang zum Außengelände geschaffen, das bisher „nur“ ungenutzte grüne Wiese am Alten Bauernweg war.

Unterstützt wird der Ausbau finanziell zudem noch von der evangelischen Frauenhilfe, die einen guten Grundstock für ein Märchenhaus und eine Podestlandschaft sammelte, freut sich die Geschäftsführerin. „Solche besonderen Maßnahmen sind nur dank Spenden möglich,“ sagt sie.

Auch beim Kastanienblütenfest wird das Haus Daheim für den Ausbau sammeln. Die Einrichtung, die im vergangenen Jahr von 540 Müttern und 830 Kindern in Anspruch genommen worden war, wird anlässlich des Muttertages am morgigen Sonntag mit einem Handwagen in der Herzog-Wilhelm-Straße unterwegs sein und für das Müttergenesungswerk aktiv sein, um Mütter zu unterstützen, Kurmaßnahmen in Anspruch nehmen zu können.

Die Podestlandschaft und das Märchenhaus werden von der Tischlerei KinKon übernommen. Ihr Können ist bereits für alle sichtbar, die den Alten Bauernweg benutzen. Der neu erstellte Zaun am Haus Daheim vor den Gruppenräumen ist ein echter Hingucker: Jede Holzlatte wurde individuell geschnitzt. Figuren und Elemente wie Elefant, Ziegenbock, Ritterburg, Kaffeekanne, Mäuschen oder E-Gitarre bilden einen fröhlichen Rahmen für das neue Außengelände.

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