Kultursommer im Schloss Salder soll steigen
Eine schöne Kulisse gehört zu einem guten Open-Air-Konzert genauso dazu wie die Musik der Bands, die hier auftreten. Beim Kultursommer in Salzgitter passt beides, Inhalt und Verpackung. Foto: Stadt Salzgitter
Salzgitter. Viele hochkarätige Veranstaltungen hat der Kultursommer auf dem Schlosshof und im Mühlengarten des Städtischen Museums Schloss Salder zu bieten. Und da die erste Veranstaltung auch erst für den 30. Juli angesetzt ist, ist der Veranstalter, die Stadt Salzgitter, guter Hoffnung, dass alles wie geplant über die Bühne gehen kann.
Der Kultursommer soll am Donnerstag, 30. Juli, um 20 Uhr mit dem Shootingstar Nico Santos starten. Die Megahits „Rooftop“, „Safe“ und „Oh Hello“ ließen ihn zum erfolgreichsten deutschen Radio-Künstler des Jahres 2018 aufsteigen. Darüber hinaus war er unter anderem für die „1Live Krone“ und den wichtigsten deutschen Medienpreis, den „Bambi“, nominiert.
Auch live soll der Wahlberliner nicht aufzuhalten sein. Seine Sommer-Konzerte-Open-Air-Tour führt ihn auch nach Salzgitter. Einen Tag später, am Freitag, 31. Juli, tritt um 20 Uhr die Original-Band der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse auf, die zu den größten und kontroversesten Persönlichkeiten der jüngeren Musikgeschichte gezählt werden kann. Dabei zelebrieren die Musiker und Musikerinnen von „Forever Amy“ nicht nur ihre Musik, die Show gibt zudem exklusive Eindrücke über die Musikerin und den Menschen hinter der gewaltigen Stimme – als neue Frontfrau wurde die Jazz- und Soulsängerin Alba Plano verpflichtet.
Am Samstag, 1. August, zollt „Stahlzeit“ um 20 Uhr mit einer gigantischen neuen Show den Originalen von „Rammstein“ Tribut. 2020 läuft ihre Tour unter dem Motto „Schutt-und-Asche“. „Stahlzeit“ ist die europaweit meistgebuchte Tribute-Show und setzt mit ihr neue Maßstäbe. Ein Mix aus Bühnenelementen verschiedener „Rammstein“-Tourneen rollt mit Stahlzeit in die Städte: riesige Bühnenventilatoren, bewegliche Lichttraversen und Hebebühnen, dazu ein bombastischer Sound, der sich mit jedem Dezibel nach dem Ausmaß der charakterstarken „Rammstein“-Gigantomanie anfühlt.
Es gibt sie noch, „Corvus Corax“, auch die „Könige der Spielleute“ genannt und in Goslar von mehreren Auftritten hinter der Pfalz wohlbekannt. Sie treten am Freitag, 7. August, um 20 Uhr vor dem Schloss auf, unterstützt von einem Sinfonieorchester und einem Chor. Die Mittelaltermusik-Formation widmet sich mit ihrem Projekt „Cantus Buranus“ der „Carmina Burana“. Es gib ein Wiedersehen mit Jethro Tull am 8. August und manches mehr. Weitere Infos auf www.salzgitter.de. Karten gibt es bei den Reservix-Vorverkaufsstellen, also – nach Corona – auch wieder bei der GZ.