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KKF Fels plant neue Produktion

<p>Die Firma KKF Fels plant, am alten Hauptsitz des Unternehmens am Schweppenkamp eine Produktion für Federleistenprofile zu errichten. Foto: Epping</p>

<p>Die Firma KKF Fels plant, am alten Hauptsitz des Unternehmens am Schweppenkamp eine Produktion für Federleistenprofile zu errichten. Foto: Epping</p>

Goslar. Die Firma KKF Fels plant, am Schweppenkamp eine neue Produktionslinie zu eröffnen. Derzeit läuft ein Genehmigungsverfahren beim Gewerbeaufsichtsamt.

Von Hendrik Roß Montag, 03.04.2017, 15:38 Uhr

Im Juni ist der Erörterungstermin angesetzt, erst danach können laut Angaben der Behörde Umbauten und der Produktionsstart erfolgen.

Der Kunststoffhersteller, vor allem als Zulieferer in der Automobilbranche tätig, wollte sich aus unbekannten Gründen nicht weiter zu der Erweiterung äußern. Einer Bekanntmachung des Gewerbeaufsichtsamtes ist aber zu entnehmen, dass am ehemaligen Firmensitz von KKF „eine Anlage zur Herstellung von Federleistenprofilen“ für Lattenroste errichtet werden soll. Die Produktion im Drei-Schicht-Betrieb soll demnach noch dieses Jahr starten. Laut Gewerbeaufsichtsamt würden rund zwölf Arbeitsplätze am Standort entstehen. Unbekannt ist, wie viel Geld KKF am Schweppenkamp investiert.

Das Unternehmen sitzt mittlerweile in der „Alten Heerstraße“, nachdem es 2013 die dort beheimatete „Schiku Kunststofftechnik“ übernommen hat. Rund 200 Mitarbeiter beschäftigt der Spritzguss-Experte, der selbst der „OKE Group“ aus Hörstel angehört. Einen „Vorzeige-Zulieferer in der Baßgeige“ nennt Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk das Unternehmen, bei dem er vergangene Woche zu einem Firmenbesuch zu Gast war. Man habe sich über „Möglichkeiten“ in Goslar ausgetauscht, sagte Junk, ohne ins Detail zu gehen. Er lobte eine „moderne Unternehmenskultur“ bei KKF mit einem Gesundheitsmanagement für Mitarbeiter und einem „finanzstarken Eigentümer“ der für Stabilität sorge.

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