Ina Müller schmückt Arkaden
<p>Förderer und Freunde des Paul-Lincke-Rings präsentieren die neuen Plakate. Foto: Meyer-Zurwelle</p>
Goslar/Hahnenklee. „Singen und sabbeln“: Dieses Motto verfolgt Ina Müller derzeit noch in Hamburgs ältester Hafenkneipe „Schellfischposten“ bei den Dreharbeiten für ihre Kultsendung „Inas Nacht“. Doch bereits in der kommenden Woche geht es vom hohen Norden in den Harz, wenn die Moderatorin und Sängerin am Donnerstag, 21. Juni, den Paul-Lincke-Ring entgegennimmt.
Goslar/Hahnenklee. „Singen und sabbeln“: Dieses Motto verfolgt Ina Müller derzeit noch in Hamburgs ältester Hafenkneipe „Schellfischposten“ bei den Dreharbeiten für ihre Kultsendung „Inas Nacht“. Doch bereits in der kommenden Woche geht es vom hohen Norden in den Harz, wenn die Moderatorin und Sängerin am Donnerstag, 21. Juni, den Paul-Lincke-Ring entgegennimmt.
Bereits jetzt wurde die obligatorische Fotoplane mit dem Gesicht der Preisträgerin an den Rathausarkaden enthüllt. Mit dabei waren nicht nur Vertreter der Politik und Sponsoren, sondern auch der Freundeskreis des Paul-Lincke-Rings. Am Rathaus ist Ina Müller von nunan neben den Gewinnern der vergangenen Jahre, wie etwa Helge Schneider oder Wolfgang Niedecken zu sehen.
Welchen Mehrwert die Plakate für das Stadtbild haben, betonte bei der Enthüllung der Plane Goslars Marketing-Geschäftsführer Mathias Derlin. „Diese Bauzaunflächen funktionieren ausgezeichnet. Wenn man nur ein paar Minuten hier auf dem Marktplatz steht, ist schnell zu hören, dass die Menschen stehen bleiben und darüber sprechen. Da fallen dann Sätze wie ‚Ach, das wusste ich ja gar nicht, dass das hier in Goslar ist‘. Die Aktion hat also wirklich einen positiven Effekt“, meinte er. Das hatte zuvor auch Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk bestätigt. „2011 habt ihr mich da aus dem Rathaus rausgeschmissen. Aber das hier ist die einzige Stelle, wo ich sage „Gott sei Dank ist es noch nicht fertig‘, denn dann würden uns ja die ganzen Flächen für die Plakatpräsentation verloren gehen.“
Obwohl es bis zur Verleihung des Paul-Lincke-Rings noch einige Tage sind, gerieten die Anwesenden auf dem Marktplatz angesichts der diesjährigen Preisträgerin schon ins Schwärmen. Viele würden ihre Sendung regelmäßig schauen. Einige seien schon lange den Eintrittskarten für „Inas Nacht“ hinterher. Welche zu bekommen, gilt allerdings als fast unmöglich, da im „Schellfischposten“ immer nur zwei Tische zur Verfügung stehen und diese meistens nur durch direkte Kontakte zu der Moderatorin zu bekommen sind. Und selbst wer die Telefonnummer ihres Managers hat, erwischt sie nicht so leicht. Bisher liefen alle Anfragen der GZ auf das traditionelle Preisträger-Interview ins Leere. Zunächst sei sie für Dreharbeiten in Stockholm gewesen, dieser Tage laufe die Aufzeichnung für ihre Late-Night-Sendung und sie habe daher keine Zeit, heißt es von ihrem Management. Sicher ist dagegen schon, dass Ina Müller zwar kein Konzert nach der Verleihung geben wird, fest eingeplant ist jedoch laut der Stadt Goslar ein musikalischer Beitrag im Kurhaus. Auch der Ablauf der Preisverleihung ist bereits bekannt. Um 14 Uhr will Oberbürgermeister Oliver Junk dem norddeutschen Multitalent den Ring im Kurhaus Hahnenklee überreichen.
Die Laudatio auf Ina Müller hält derjenige, der sie für sein ehemaliges Label „105music“ entdeckt hat: Heinz Canibol, Mitglied der Lincke-Ring-Fachjury. Schon jetzt ist die Nachfrage nach Sitzplätzen im Kurhaus groß. Daher soll es im angrenzenden Garten eine Leinwand geben, auf der die Verleihung übertragen wird. Dort gibt es laut der Stadtverwaltung Goslar genügend Sitz- und Stehplätze für alle Interessierten.
Ina Müller wird sich während der Veranstaltung auch in das „Goldene Buch“ der Stadt Goslar eintragen. Anschließend geht es mit dem traditionellen Spaziergang durch Hahnenklee zum Paul-Lincke-Platz weiter. Dort wird Müller die ihr gewidmete Autogrammplatte enthüllen.