„Ina Müller ist eine Wucht in Tüten“
In einer Traube von Besuchern und Journalisten enthüllte Ina Müller am Nachmittag die CD-Autogrammplatte zu ihren Ehren auf dem Paul-Lincke-Platz.
Goslar/Hahnenklee. Es gibt eine Menge Lobpreisungen und Superlative aus der Entfernung über Ina Müller, aber sie stimmen alle nicht: Sie ist live noch viel besser. In dieser Gewissheit schwebte das Publikum am Donnerstagnachmittag bei der Verleihung des Paul-Lincke-Rings geradezu auf Wolke sieben. Mit 280 Plätzen war der Saal im Kurhaus ausgebucht, weitere Fans verfolgten das Feuerwerkan Entertainment beim „Public Viewing“ draußen auf einer LED-Wand – darunter auch etliche Touristen.
Goslar/Hahnenklee. Es gibt eine Menge Lobpreisungen und Superlative aus der Entfernung über Ina Müller, aber sie stimmen alle nicht: Sie ist live noch viel besser. In dieser Gewissheit schwebte das Publikum am Donnerstagnachmittag bei der Verleihung des Paul-Lincke-Rings geradezu auf Wolke sieben. Mit 280 Plätzen war der Saal im Kurhaus ausgebucht, weitere Fans verfolgten das Feuerwerkan Entertainment beim „Public Viewing“ draußen auf einer LED-Wand – darunter auch etliche Touristen.
Zwei Stunden dauerte die fulminante Ina-Müller-Show, bei der die Frauen im Publikum feixten und selbst die härtesten Männer Tränen vor Lachen vergossen: „Mein Freund sagt, Sport macht, dass du dich auch nackt besser fühlst. Ach so, sage ich – aber das macht Alkohol ja auch.“ Unter brandendem Applaus schritt Ina Müller munter in den Saal, edler schwarzer „Jumpsuit“, dazu schwarze „Highheels“ mit silbernen Applikationen – das war wunderbar anzusehen. Und sofort beherrschte sie mit ihrer Präsenz schon vom Sitz in der ersten Reihe aus das Geschehen. Dann schritt Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk zur Tat, um Ina Müller auf der Bühne im verbalen Tête-à-tête die Urkunde zur Auszeichnung zu verleihen. „Oberbürgermeister, du warst ja noch länger gestern Abend unterwegs als ich“, nahm sie den Verwaltungschef aufs Korn. „Ja, ich hatte ja heute auch nichts Offizielles“, konterte Junk, zeigte seinerseits beste Entertainerqualitäten – und nippte an einem Glas Bier. Dann zauberte der Rathauschef nach und nach Bierdeckel hervor, um Fragen an die Allroundkünstlerin zu stellen – ganz wie in ihrer Kultsendung „Inas Nacht“ im Fernsehen.
Schelmisch und prächtig unterhaltend servierte zuvor auch Heinz Canibol die Laudation auf Ina Müller. Der erfahrene Musikmanager gehört mit dem Journalisten Wolfgang Spahr und dem früheren NDR-Unterhaltungschef Dr. Jürgen Meier-Reese zur Fachjury des Paul-Lincke-Rings. Canibol hatte Ina Müller ehedem entdeckt, für sein Musiklabel „105 music“ unter Vertrag genommen.
Lebensbejahrend, ehrgeizig, emanzipiert, authentisch: „Für das Publikum ist Ina Müller eine Wucht in Tüten“, betonte Canibol. Die musikalischen Tourneen mit ihrer Band seien wie „Triumphzüge“ durch ausverkaufte Hallen und Arenen. Kurzum: Ina Müller sei die deutsche Ikone ganzheitlicher Unterhaltungskunst, rühmte Canibol: „Als Talkmasterin hat sie sich mit ‚Inas Nacht‘ ein Denkmal gesetzt“, und als Musikerin sei sie gleichermaßen herausragend: „Du hast die deutschsprachige Popmusik im Sinner Paul Linckes weiterentwickelt und angekurbelt.“
Das ließ sich Ina Müller dann auf der Bühne nicht lumpen. Zusammen mit den glänzenden Sängerinnen Sarah Jane McMinn, Ulla Ihm und ihrem virtuosen Gitarristen Hardy Kayser gab‘s drei Live-Lieder: „Auf halber Strecke“, „Schuhe enttäuschen dich nie“ und das Stück „Fünf Schwestern“ mit dem siedas Publikum, wie im Triumphzug aus der Halle lockte – zur feierlichen Enthüllung der silbernen CD-Autogrammplakette auf dem Paul-Lincke-Platz.