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Im Salto und Grätschsprung geht es hoch hinaus

So hoch wie möglich springt Tonia über das Seil, Julian (hinten) und Marlon (2. v. li.) sind danach dran. Tina Kaminski (li.) und Saskia Oloff (re.) geben ihren Schützlingen Tipps, wie sie den Sprung am besten meistern.  Fotos: Düber

So hoch wie möglich springt Tonia über das Seil, Julian (hinten) und Marlon (2. v. li.) sind danach dran. Tina Kaminski (li.) und Saskia Oloff (re.) geben ihren Schützlingen Tipps, wie sie den Sprung am besten meistern. Fotos: Düber

Schladen. Einmal pfeift Tina Kaminski scharf auf zwei Fingern, und schon ist Schluss mit Rumalbern und Toben in der Sporthalle der Schladener Werla Schule. Für Emma Kays, Tonia Katscher, Marlon Luther, Julian Wolf und Philip Heyer geht es jetzt in die letzte Stunde ihres einwöchigen Trampolinkurses, an dem sie im Rahmen des Ferienpasses teilnehmen.

Von Marieke Düber Freitag, 26.07.2019, 15:39 Uhr

Schladen. Einmal pfeift Tina Kaminski scharf auf zwei Fingern, und schon ist Schluss mit Rumalbern und Toben in der Sporthalle der Schladener Werla Schule. Für Emma Kays, Tonia Katscher, Marlon Luther, Julian Wolf und Philip Heyer geht es jetzt in die letzte Stunde ihres einwöchigen Trampolinkurses, an dem sie im Rahmen des Ferienpasses teilnehmen.

Doch bevor sie große Sprünge, Saltos oder Schrauben auf den Sprungtüchern wagen dürfen, ist erst einmal Aufwärmen angesagt. Tina Kaminski gibt den Kindern Figuren vor, wie sie die zwei großen Wettkampf-Trampoline überqueren sollen.

Ruft sie „Reiter“, müssen die Kinder hoch springen und die Knie ganz nah an den Körper ziehen. Bei „Kaninchen“ und „Frosch“ hoppeln und hüpfen sie wie die Tiere über das Sprungtuch. Das sehe zwar einfach aus, sei aber in der Praxis deutlich schwieriger, erklärt Kaminski. Ziel ist es, die Koordination der Kinder zu trainieren. Die Begeisterung bei den Teilnehmern ist groß: „Ich kriege die gar nicht vom Trampolin runter“, erzählt Trainerin Kaminski. Sie mache mit den Kindern auch oft Pausen, damit sie etwas trinken können. Doch schon nach zwei Minuten hüpfen die Nachwuchsturner schon wieder auf den Sprungtüchern herum, berichtet sie. Und tatsächlich: Kaum, dass die Kinder ein paar Schlucke Wasser getrunken haben, stürmen sie auch schon wieder voller Enthusiasmus los.

Mit der Hilfe von Tina Kaminski und Saskia Oloff üben die Kinder Saltos, Schrauben, Grätschsprünge und noch vieles mehr. Und beim Springen über das Seil können sie beweisen, wie hoch sie sich in die Luft katapultieren können. Dazwischen sind auch immer ein paar Spiele angesagt, bei denen sie über die aufgebaute Trampolinlandschaft rennen und toben. Trotzdem ist der Ferienpasskurs mehr als nur ein Herumgehopse, wie man es beispielsweise zum Spaß auf einem Gartentrampolin macht, merkten die Kinder der Ferienpassaktion schnell: „Dass das so anstrengend ist, hätte ich nicht gedacht“, sagt Emma (8). Dem kann auch Tonia (11) zustimmen. Muskelkater ist hier definitiv vorprogrammiert, davon können die Kinder schon ein Lied singen.

Für den MTV Jahn ist der Ferienpass auch eine Möglichkeit, Nachwuchs zu gewinnen. Denn viele der Kinder begeistern sich so für den Sport, dass sie auch gleich in den Verein eintreten wollen, sagt Trainerin Kaminski: „Von den zehn Teilnehmern, mit denen ich das beimFerienpass mache, sind es etwa vier“, schätzt sie. Teilweise gibt es sogar eine Warteliste. Und was war die beste Übung der Woche? Bei den Jungs ist die Meinung eindeutig: „Salto“, rufen Marlon (8), Julian (7) und Philip (8) im Chor. „Mit hat der Sprung mit der Grätsche am besten gefallen“, meint Emma dagegen. Tonia kann sich gar nicht so recht entscheiden: „Mir hat eigentlich alles gefallen.“

Trampolinspringen Ferienpass Schladen

Trampolinspringen Ferienpass Schladen

Emma übt einen Grätschsprung.

Emma übt einen Grätschsprung.

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