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Notfälle

Explosion bei Continental in Hannover - ein Verletzter

Mehrere Fenster sind durch die Explosion gesplittert.

Mehrere Fenster sind durch die Explosion gesplittert. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Einsatzkräften bei der Firma Continental im Einsatz. Nach Firmenangaben ist ein Heizkessel explodiert. Die Auswirkungen auf die Produktion werden noch geprüft.

Von dpa Donnerstag, 06.03.2025, 11:40 Uhr

Hannover. Bei der Explosion eines Heizkessels beim Autozulieferer und Reifenhersteller Continental ist in Hannover ein Mensch leicht verletzt worden. Sechs weitere Menschen wurden vom betriebsärztlichen Dienst untersucht, wie ein Sprecher der Unternehmenssparte Contitech mitteilte. Warum der Heizkessel in dem Gebäude im Norden der niedersächsischen Landeshauptstadt explodierte, war zunächst unklar.

Zu dem Zwischenfall kam es den Angaben nach um kurz nach 10.00 Uhr. Inzwischen sei das Feuer unter dem Dach des Gebäudes gelöscht. Ein Statiker prüfe nun die Stabilität. Über den betroffenen Bereich hinaus wurde das mehrere Dutzend Meter lange Gebäude zunächst nicht geräumt.

Mit zwei Drehleitern sicherte die Feuerwehr das Gebäude ab.

Mit zwei Drehleitern sicherte die Feuerwehr das Gebäude ab. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Auf Bildern waren gesplitterte Fensterscheiben im fünften Obergeschoss des Gebäudes zu sehen. Auch Fassadenteile sind durch die Druckwelle herausgebrochen, wie ein dpa-Reporter berichtete. Laut Anwohnern gab es demnach am Vormittag einen lauten Knall. Die Feuerwehr sicherte den Einsatzort unter anderem mit zwei Drehleitern ab. Die anliegende, mit Glassplittern bedeckte Straße war mehrere Stunden voll gesperrt. Wegen der möglichen hohen Anzahl an Verletzten hatte die Feuerwehr zunächst einen sogenannten Massenanfall an Verletzten ausgelöst - ging also von zahlreichen Verletzten aus.

Mehrere Fenster sind durch die Explosion gesplittert.

Mehrere Fenster sind durch die Explosion gesplittert. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Zunächst ging die Feuerwehr von zahlreichen Verletzten aus.

Zunächst ging die Feuerwehr von zahlreichen Verletzten aus. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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