Gifte in der Rommel-Kaserne in Osterode
In der ehemaligen Rommel-Kaserne in Osterode gibt es nach einem Medienbericht Giftstoffe. Foto dpa
Osterode. Neuigkeiten über die Rommel-Kaserne in Osterode und deren mögliche Nutzung als Erstaufnahmelager für Flüchtlinge nehmen kein Ende. Jetzt lässt eine weitere Meldung aufhorchen.
In dem Kasernenkomplex gibt es nach einem Medienbericht Probleme mit Giftstoffen. Es seien dort Asbest, Glaswolle und polychlorierte Biphenyle (PCB), giftige und krebsauslösende Chlorverbindungen, verbaut worden, heißt es in einem Medienbericht. Der Landkreis Osterode habe bestätigt, dass viele Gebäude für einen Daueraufenthalt derzeit nicht geeignet seien. Die Sanierung koste einen zweistelligen Millionenbetrag.
In der Kaserne war bis 2004 ein Panzergrenadierbataillon der Bundeswehr stationiert. Im vorigen Jahr erwarb die Firma „Princess of Finkenwerder“ Teile des Areals. Das Land erwägt eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende einzurichten und verhandelt mit dem Besitzer über einen Mietvertrag.