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GZ-Archiv

Flut kostet rund vier Millionen Euro

Als am 26. Juli die Wassermassen die Ortsdurchfahrt fluteten, kam auch ein Schneeschieber zum Einsatz. Doch das Wasser ließ sich nicht aufhalten.  Archivfoto: Ciszewski

Als am 26. Juli die Wassermassen die Ortsdurchfahrt fluteten, kam auch ein Schneeschieber zum Einsatz. Doch das Wasser ließ sich nicht aufhalten. Archivfoto: Ciszewski

Lautenthal. In Lautenthal sind durch das Hochwasser Ende Juli Schäden in Höhe von rund vier Millionen Euro entstanden. Darüber informierte Ortsbürgermeister Hartmut Arndt während der Ortsratssitzung am Dienstagabend. Er wies auf Spendenaktionen hin, mit denen den Geschädigten in Lautenthal geholfen wird. 81.000 Euro fließen aus der Spendensammlung, zu der Landkreis und GZ aufgerufen hatten, in die Bergstadt. Und mehr als 10.000Euro sammelte die Kirchengemeinde zur Unterstützung von Geschädigten im Ort. Im Namen des Ortsrates dankte Arndt den Spendern und lobte die große Hilfsbereitschaft der Lautenthaler.

Von Jörg Ciszewski Mittwoch, 27.09.2017, 15:13 Uhr

Lautenthal. In Lautenthal sind durch das Hochwasser Ende Juli Schäden in Höhe von rund vier Millionen Euro entstanden. Darüber informierte Ortsbürgermeister Hartmut Arndt während der Ortsratssitzung am Dienstagabend. Er wies auf Spendenaktionen hin, mit denen den Geschädigten in Lautenthal geholfen wird. 81.000 Euro fließen aus der Spendensammlung, zu der Landkreis und GZ aufgerufen hatten, in die Bergstadt. Und mehr als 10.000Euro sammelte die Kirchengemeinde zur Unterstützung von Geschädigten im Ort. Im Namen des Ortsrates dankte Arndt den Spendern und lobte die große Hilfsbereitschaft der Lautenthaler.

Sachstandsbericht

Mitarbeiter des Bauhofes haben in der Straße „An der Laute“ zerstörte Schwarzdeckenbereiche repariert sowie Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe saniert, las Arndt aus dem Sachstandsbericht des Bauamtes vor. Die Stadt habe Angebote zur Sanierung der städtischen Ufermauern im Bereich An der Laute 36 bis 56 eingeholt. Die Auftragsvergabe in Höhe von 49.000 Euro liege dem Rechnungsprüfungsamt vor, die Bauarbeiten sollen Mitte Oktober erfolgen. Im Bereich Hahnenkleer Straße 46/48 sei das Bachbett geräumt worden, die unbefestigte Straße wurde notdürftig repariert. Geplant seien die Wiederherstellung des Durchlasses zum Kranichsberg sowie die Befestigung des Weges durch den Einbau einer Tragdeckschicht. Der von den Wassermassen des Kroatenbachs zerstörte Regenwasserkanal im Bischofsthal/Einmündung Bielsteinweg sei repariert und ein Regenwasserschacht saniert worden. Im Oktober werde der Durchlass im Bereich Am Wiesenhang 1 vergrößert.

Lob für schnelle Hilfe

Helga Hanebeck-Müller, die in der Straße An der Laute wohnt und erheblich betroffen war, lobte Landkreis und Stadt für die schnellen Hilfen. Eine Anwohnerin der Hahnenkleer Straße wollte wissen, ob die Laute, die unter ihrem Grundstück durchgeleitet wird, in ihrer Verantwortung stehe. Sie befürchte, dass sie für die Regulierung der Schäden aufkommen muss. Hartmut Arndt sagte, dass das Bauamt für diese Fragen zuständig sei. Ein weiterer Bürger wies darauf hin, dass in der Wildemanner Straße in der Senke, wo früher die „Harzklause“ war, sich das Wasser gesammelt hatte. Dort müsse über einen Ablauf nachgedacht werden, forderte er. An der Stelle sei einst ein Graben verfüllt worden, der möglicherweise wieder geöffnet werden sollte. Hartmut Arndt wies auf die Schwierigkeit hin, dass es keinen Grabenplan von der Preussag gebe. Das erschwere die Planungen.

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