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Feuerwehren löschen mehrere Feldbrände

In der Rauchwolke verborgen brennt ein Mähdrescher. Das Feuer hat schon auf das Feld übergegriffen.  Foto: Feuerwehr

In der Rauchwolke verborgen brennt ein Mähdrescher. Das Feuer hat schon auf das Feld übergegriffen. Foto: Feuerwehr

Nordharz. Einen wahrhaft „schweißtreibenden“ Samstag erlebten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Liebenburg, der Samtgemeinde Lutter und aus Goslar, Langelsheim und Seesen sowie des Goslarer Rettungsdienstes und der Polizei. Mit dem Hinweis „Kleinfeuer“ waren zunächst die Upener und Othfresener gegen 16 Uhr alarmiert worden. In Upen hinter dem Sportplatz brenne ein Mähdrescher, lautete die erste Meldung der Leitstelle.

Von Andrea Leifeld Montag, 02.07.2018, 16:36 Uhr

Vor Ort angekommen stellte sich heraus, dass das Feuer bereits auf ein Stoppelfeld und auf ein angrenzendes, noch nicht gemähtes Getreidefeld übergegriffen hatte. Sofort ließ Jürgen Arnecke, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Upen, weitere Kräfte aus Dörnten, Liebenburg, Ostharingen und Groß Döhren nachalarmieren.

Gesamteinsatzleitung

Die Othfresener unterstützten mit dem Löschfahrzeug HLF 20 und den darin enthaltenen 2000 Litern Wasser die Upener bei der Brandbekämpfung. Zeitgleich waren zwei Landwirte im Einsatz, um mit Grubbern eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Parallel dazu wurde eine Füllstation für den Pendelverkehr der Löschfahrzeuge im Bereich des Feuerwehrhauses Upen eingerichtet. Der Othfresener Einsatzleitwagen (ELW 1) wurde zur Gesamteinsatzleitung eingesetzt.

Das Feuer konnte allein mit den Löschfahrzeugen eingegrenzt werden, wodurch der aufwendige Aufbau einer Löschwasserversorgung verzichtbar war. Die immer wieder auflodernden Brandnester machten jedoch zeitraubende Nachlöscharbeiten nötig.

Kritisch wurde die Situation laut Feuerwehreinsatzbericht, als das Feuer über die Straße auf ein weiteres Feld überzugreifen drohte. Durch die Vielzahl der eingesetzten Fahrzeuge konnte das aber verhindert werden.

Starke Rauchentwicklung

In Sichtweite zwischen Alt Wallmoden und Salzgitter-Ringelheim wurde im Einsatzverlauf ein weiteres Feuer mit starker Rauchentwicklung auf einem Getreidefeld entdeckt. Der zum Brandort geeilte Kreisbrandmeister Uwe Fricke ließ die Feuerwehren der Samtgemeinde Lutter sowie Löschfahrzeuge aus Goslar, Langelsheim und Seesen alarmieren. Feuerwehren aus Dörnten und Liebenburg unterstützten bis zum Eintreffen der nachalarmierten Kräfte bei der Brandbekämpfung auf dem Lutteraner und Salzgitteraner Gebiet. Weiterhin wurden seitens der Leitstelle Salzgitter zwei komplette Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Feuerwehr Ringelheim alarmiert.

Doch damit war der Einsatztag noch nicht beendet. Im Alten- und Pflegeheim in Heimerode hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Dort war die Situation jedoch weniger dramatisch als befürchtet: Der Grund für den Alarm war eine Rauchentwicklung in einer Teeküche am Herd. Mit einem Kleinlöschgerät war das Feuer schnell erstickt. Jedoch wurden umfassende Lüftungsarbeiten nötig. Gegen 19Uhr rückten die rund 75 Einsatzkräfte aus dem Bereich der Gemeinde Liebenburg wieder ein.

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