Falken und Adendorf feiern Torspektakel
Braunlages Torhüter Adam Gerhardt hält 26 von 33 Schüssen, die auf ihn zukommen. Beim 34. Schuss auf das Tor der Harzer Falken zum Endstand von 8:6 für Adendorf ist er nicht mehr auf dem Eis. Foto: Drechsler
Die Harzer Falken unterliegen zum Abschluss der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga Nord 6:8 beim Adendorfer EC. Damit erreichen sie als Dritter die Play-offs.
Die Harzer Falken haben mit einem Spektakel die Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga Nord beendet. Am Freitagabend unterlagen die Braunlager bei Tabellenführer Adendorfer EC mit 6:8 (2:1, 1:2, 3:5). Damit gehen sie unabhängig vom Ausgang der Spiele am Sonntag als Dritter in die Play-offs und treffen im Viertelfinale auf den ECW Sande.
Lange Zeit sah es dabei nach einem Sieg der Falken aus, die in diesem Fall sogar noch eine Chance auf Platz eins nach der Hauptrunde gehabt hätten, weil kurz zuvor das Wertungssystem der Tabelle wieder von Quotient auf Punkte gestellt wurde.
Das Wochenende im Rückblick
Sofa-Aufstieg und der Handball-Boom
Trainer Regan Nagy hatte fünf Verteidiger und zehn Stürmer im Aufgebot. Filip Mrava und Dennis Arnold fehlten weiterhin in der Offensive. Defensiv musste Patrik Franz passen.
Falken haben Antwort parat
Die Falken gingen durch Ville Sivonen und David Brozek relativ schnell 2:0 in Führung, hatten in der Folge immer eine Antwort auf einen Treffer der Heidschnucken parat.
Eishockey-Regionalliga
Nico Schnell verlässt die Harzer Falken
Das lief bis zur 48. Minute so, in der die Braunlager mit 6:3 in Führung gingen. Adendorf gelang jedoch ein schneller Anschluss, und direkt danach vollendete der Gastgeber zwei Powerplay-Situationen zum Ausgleich.
Als Dominik Chara die Heidschnucken dann vier Minuten vor dem Ende zum ersten Mal in Front schoss, riskierten die Harzer alles und nahmen Torhüter Adam Gerhardt vom Eis. Erneut Chara nutzte die Situation und traf vor 1508 Zuschauern in das verwaiste Tor zum Endstand.
Eishockey-Regionalliga
Falken patzen erneut gegen Harsefeld
Damit kommt es bereits im Viertelfinale zu einer Neuauflage der Finalserie der Saison 2023/24, in der Nagy die Falken in der Verlängerung in Sande zum Titel schoss. Damals starteten die Braunlager allerdings aus der Poleposition in die Play-off-Spiele – dieser Platz geht nun an Adendorf. Nicht in die Play-offs geschafft heben es die Salzgitter Icefighters.
Das Spiel in der Statistik
Tore: 0:1 (4:05) Sivonen, 0:2 (5:55) Brozek, 1:2 (6:15) Koziol, 1:3 (22:21) Kosnar, 2:3 (23:22) Kragh, 3:3 (39:33) Ahlgren, 3:4 (42:10) Korbel, 3:5 (43:08) Antonakis, 3:6 (47:04) Spratek (5:4), 4:6 (48:14) Kragh, 5:6 (54:49) Huovinen (5:4), 6:6 (55:33) Perone (5:4), 7:6 (56:20) Chara, 8:6 (59:42) Chara (Empty Net)
Strafminuten: 2 für Adendorf; 6 für Braunlage
Harzer Falken: Gerhardt – DiMurro, Antonakis, Chaloupka, Ehmann, Droick – Korbel, Spratek, Sivonen, Weikamp, Schirmacher, Kosnar, Brozek, Benes, Vinci, Lohde
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