Erstes Haus mit der zurzeit effizientesten Wärmepumpe
Holger Straumann mit der auch optisch überzeugenden Wärmepumpe Hypernova. Foto: Kohlmann
Der Sanitärfachbetrieb Holger Straumann plant und installiert ein innovatives System an Einfamilienhaus in Goslar.
Goslar. Das beste Beispiel dafür, dass es nie zu spät für Investitionen in Innovation ist, ist das Ehepaar Conrad. Seit 60 Jahren sind sie verheiratet, seit gut 50 Jahren leben sie in ihrem Haus, das auf einem schönen Endgrundstück erbaut wurde. In Zentrumsnähe, aber doch gefühlt im Wald, da der große Garten umgeben ist von Bäumen.
„Wir haben den Entschluss gefasst, dass wir wegwollen vom Gas, das ja einfach nur immer teurer wird“, erklärt Uwe Conrad. Die Gasheizung leistete in Kombination mit der Fußbodenheizung zwar gute Arbeit, hatte aber auch schon einige Jahre auf dem Buckel. „Weil wir Holger Straumann schon von anderen Aufträgen kannten, habe ich ihn angerufen, und alles nahm seinen Lauf“, erzählt der 87-Jährige.
Partner von Ritter Energie
„Das hat mich sehr gefreut“, sagt Holger Straumann. „Schließlich geht es mir immer darum, für die Kunden die beste Lösung zu finden.“ Der Inhaber des gleichnamigen Sanitärbetriebes aus der Baßgeige hatte dann auch oben erwähnte Innovationen als Lösung für das Paar parat. Straumann ist mit seinem Unternehmen Partner von Ritter Energie und vertreibt und montiert verschiedenste Anlagen der Marke Paradigma.
Dazu gehört zum einen hocheffiziente und umweltschonende Solarthermie mit den AquaSOLAR+ Kollektoren, zum anderen die derzeit effizienteste Wärmepumpe, die es auf dem deutschen Markt gibt, die Hyperova, die hier zum ersten Mal in der Region zum Einsatz kommt. Holger Straumann hat sich zunehmend auf Systeme erneuerbarer Energien spezialisiert und konnte so ein Paket schnüren, das den beiden eine Energiekostenersparnis von bis zu 1800 Euro/Jahr bescheren kann.
„Zum Einsatz kamen hier die Hypernova und ein AquaSOLAR+ Kollektor. Beides konnten wir mit der vorhandenen Fußbodenheizung koppeln, nachdem wir diese einmal gereinigt hatten, um die beste Leistung zu gewährleisten.“ Außerdem fand ein neuer Warmwasser-Pufferspeicher sein Zuhause im Keller.
Im Betrieb sehr leise
Aber was genau ist denn so gut an den beiden Systemen? Straumann erklärt: „Die Hypernova Wärmepumpe punktet damit, dass sie zum einen sehr gut aussieht, sehr leise ist (38 dB) und deutlich weniger Strom pro erzeugter Wärmeeinheit braucht. Sie hat einen saisonalen Leistungskoeffizienten von 6,22, während Geräte anderer Hersteller selten über die 5 kommen. Als Beispiel: Standard-Wärmepumpen verlieren im ungedämmten Altbau bei Vorlauftemperaturen von über 55 °C drastisch an Effizienz, während die Hypernova selbst bei minus 25 °C Außentemperatur noch eine Vorlauftemperatur halten kann, und das ohne Heizstab.“ Dass das Ehepaar schon seit gut 10 Jahren eine PV-Anlage auf dem Dach hat, war ein weiterer Pluspunkt.
„Die AquaSOLAR+ Kollektoren haben den großen Vorteil, dass sie im Solarkreis ausschließlich reines Wasser nutzen, und eben keinen Glykol-Frostschutz. Außerdem sind die Vakkumröhren so konstruiert, dass sie sogar schon bei Zimmerhelligkeit Wärme erzeugen. Damit bieten sie auch in der kälteren Jahreszeit eine hervorragende Unterstützung der Warmwasserbereitstellung. Und das wiederum schont auch die Wärmepumpe.“

Uwe Conrad am neuen Warmwasser-Pufferspeicher im Keller. Foto: Kohlmann
Holger Straumann bietet seinen Kunden das komplette Dienstleitungspaket, denn er kann auch die benötigten Förderanträge direkt einreichen. Das spart Zeit und Nerven. Bis zu 80% der maximalen Fördersumme sind drin. Genau diesen Betrag bekamen die Conrads auch bewilligt und sind froh über die Entscheidung: „Jetzt sind wir besser aufgestellt. Und auch wenn wir ja nicht mehr die jüngsten sind, haben wir trotzdem etwas für die Zukunft getan, weil die Investitionen ja auch den Wert des Hauses steigern“, sagen Uwe und Inge Conrad.
Ihr Dank geht nicht nur an Holger Straumann, sondern auch an alle anderen beteiligten Gewerke, denn: „Alles hat super geklappt“, schwärmt Inge Conrad.
Informationen gibt es auf der Website des Unternehmens www.holger-straumann.de.ohl
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