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Aufwertung für Stützpunkt?

Erneut sieben Kaderplätze für Harzer Biathleten

Maja Suttkus vom WSV Clausthal-Zellerfeld gehört nach einem starken Winter erstmals dem nationalen Nachwuchskader 2 an. Foto: Weitz

Maja Suttkus vom WSV Clausthal-Zellerfeld gehört nach einem starken Winter erstmals dem nationalen Nachwuchskader 2 an. Foto: Weitz

Wie in der vergangenen Saison bekommen die Biathleten des Niedersächsischen Skiverbandes sieben Kaderplätze. An der Spitze gibt es keine Überraschungen, dafür im Nachwuchsbereich.

Von Björn Gabel Donnerstag, 02.05.2019, 12:24 Uhr

Nach diesem so erfolgreich verlaufenen Winter war das nur folgerichtig: Die Biathleten des Niedersächsischen Skiverbandes (NSV) werden auch in der kommenden Saison wieder sieben Kaderathleten stellen. So lautet das Ergebnis der alljährlichen Trainersitzung, die entsprechende Vorschläge an den Deutschen Skiverband (DSV) formulierte. Diese müssen noch bestätigt werden, was aber als Formsache gilt.

Am höchsten eingestuft worden ist aus Harzer Sicht wenig überraschend Einzel-Weltmeister Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld), der dem Olympiakader (A-Kader) angehört. Mitglied im sogenannten Perspektivkader sind die Weltcup-Läuferinnen Franziska Hildebrand und Karolin Horchler (ebenfalls WSV CLZ). „Sie sind aber voll im Lehrgangssystem“, sagt Verbandstrainer Toni Schmidt.

Für die Harzer fast noch entscheidender ist, dass wieder vier Nachwuchsathleten nominiert wurden. So gehören Danilo Riethmüller und Hans Köllner (beide WSV CLZ) nach ihren Medaillen bei Junioren- und Jugend-WM zum Nachwuchskader 1, einst als C-Kader bekannt. Köllner steigt damit eine Stufe nach oben, aber auch im Nachwuchskader 2 sind die Niedersachsen in der kommenden Saison wieder zweimal vertreten. Neben Merle Leuner (SC Buntenbock) kommt Maja Suttkus (WSV CLZ) erstmals in den Genuss dieser Förderung. „Bei beiden war der Platz nicht zu 100 Prozent sicher, aber sie haben es sich durch ihre Leistungen verdient“, sagt Verbandstrainer Rico Uhlig.

Dass die Talentschmiede aus dem Harz weiter zuverlässig liefert und mit dem amtierenden deutschen Schülermeister Albert Engelmann (WSV CLZ) schon das nächste heiße Eisen schmiedet, stärkt auch die Stellung des NSV sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Dass Clausthal-Zellerfeld noch einmal wie von 2010 bis 2014 zum „Bundesstützpunkt Nachwuchsleistungssport“ ernannt wird, hält Uhlig angesichts der Rahmenbedingungen für unwahrscheinlich. Im Gespräch sei aber, künftig als „Stützpunkt mit herausragender Bedeutung“ firmieren zu können. Entsprechende Gespräche stehen im Mai an.

Für die Athleten ist die Pause inzwischen schon wieder vorbei. Vor wenigen Tagen hat die Vorbereitung auf die kommende Saison begonnen – getreu dem Motto, dass erfolgreiche Wintersportler im Sommer gemacht werden. Überregionale Veranstaltungen im generalüberholten Landesleistungszentrum Sonnenberg wird es im Winter 2019/20 nicht geben, auch wenn der Harz eigentlich mal wieder mit einer deutschen Jugendmeisterschaft an der Reihe wäre. So bleibt es bei den deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon, die der SC Buntenbock Ende August auf Sonnenberg ausrichtet. Im Oktober sind die Buntenbocker auch Gastgeber des Nord-Cups, Herbstleistungskontrolle für die Jugend.

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