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E-Mobil in Clausthal tanken: Stadtwerke nehmen Ladesäule in Betrieb

Lade-Premiere an der E-Tanksäule am Clausthaler Marktkirchenplatz mit Stadtwerken und Offiziellen.  Foto: Ebeling

Lade-Premiere an der E-Tanksäule am Clausthaler Marktkirchenplatz mit Stadtwerken und Offiziellen. Foto: Ebeling

Clausthal-Zellerfeld. Clausthal als strategisch wichtige Bergstation zwischen Osterode und Goslar hat nun auch eine öffentliche Elektro-Tankstelle. Sie steht an der Ostseite des Marktkirchenplatzes.

Von Bettina Ebeling Freitag, 10.10.2014, 20:00 Uhr

Matthias Weigert, Elektrikermeister bei den Stadtwerken Clausthal-Zellerfeld, nahm die neue Ladesäule an der Ostseite des Marktkirchenplatzes am Freitag im Beisein von Rats- und Verwaltungsvertretern offiziell in Betrieb.

Technisch entspricht die Ladesäule des Herstellers Mennekes dem Standard, der künftig europaweit zwecks Kompatibilität verwendet werden soll, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Carsten Eisfelder. Sie sei auch für den Schnellladebetrieb (rund 45 Minuten) ausgelegt, dessen Nutzbarkeit allerdings von der Akku-Technik des Fahrzeugs vorgegeben wird. Die Batterien einiger Hersteller sind nur für „langsames“ Laden geeignet.

Der Ladevorgang selbst ist einfach, führte Weigert vor: Man schaltet per RFID-Karte (Kunden-/Bezahlkarte, im Handel oder bei den Stadtwerken erhältlich) die „Steckdose“ frei und steckt das mitgebrachte Ladekabel ein – die Ladesäule bietet je zwei „Typ-2“ Steckplätze für Elektro-Pkw/-Motorräder sowie für Elektrofahrräder (Schuko). Die Ladezeit können Fahrer und Mitfahrer gemütlich bei der Clausthaler Geschäftswelt verbringen, unterstrich Bürgermeister Wolfgang Mönkemeyer vergnügt. So trage die E-Tankstelle neben dem Umwelt-Aspekt auch zur Belebung der Innenstadt bei.

Finanziert wurde die Investition – laut Eisfelder rund 10.000 Euro – aus dem Haushalt der Stadtwerke, die auch den Ladestrom liefern. Damit wich die Bergstadt vom ursprünglichen Plan ab, eine aus dem Programm „Schaufenster Elektromobilität“ geförderte Ladesäule zu errichten. Diese wäre mit rund 25.000 Euro und einem städtischen Eigenanteil von rund 15.000 Euro deutlich teurer geworden, nannte der Bürgermeister den Grund für die „hauseigene Lösung“.

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