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Dumper aus Schwarzenbacher Teich geborgen

Am Kranhaken hängend, erblickt das Kettenfahrzeug wieder das Tageslicht. Es war, mit Erde beladen, auf der Dammschräge umgekippt und im Schwarzenbacher Teich versunken. Feuerwehrtaucher befestigten in rund vier Metern Tiefe die Bergeketten. Foto: Feuerwehr

Am Kranhaken hängend, erblickt das Kettenfahrzeug wieder das Tageslicht. Es war, mit Erde beladen, auf der Dammschräge umgekippt und im Schwarzenbacher Teich versunken. Feuerwehrtaucher befestigten in rund vier Metern Tiefe die Bergeketten. Foto: Feuerwehr

Clausthal-Zellerfeld. Bei Bauarbeiten am Damm des Schwarzenbacher Teichs in Clausthal ist am Mittwochnachmittag ein Kettenfahrzeug abgerutscht, umgekippt und im Wasser versunken. Dem Fahrer ist nichts passiert, er konnte rechtzeitig abspringen, sagen Jürgen Alich von den Harzwasserwerken und Ortsbrandmeister Thomas Bremer.

Von Bettina Ebeling Donnerstag, 14.06.2018, 15:08 Uhr

Clausthal-Zellerfeld. Bei Bauarbeiten am Damm des Schwarzenbacher Teichs in Clausthal ist am Mittwochnachmittag ein Kettenfahrzeug abgerutscht, umgekippt und im Wasser versunken. Dem Fahrer ist nichts passiert, er konnte rechtzeitig abspringen, sagen Jürgen Alich von den Harzwasserwerken und Ortsbrandmeister Thomas Bremer.

Zur Bergung des „Dumpers“ wurde die Fachgruppe Wasserrettung der Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld mit ihren Tauchern alarmiert. Das Arbeitsfahrzeug war nach Bremers Worten bis in ungefähr vier bis fünf Meter Tiefe abgegangen, nachdem es sich auf der steilen Böschung einmal überschlagen hatte. Die Feuerwehreinsatztaucher hatten es etwa zehn Meter vom Damm entfernt schnell gefunden, brachten Ketten an und bereiteten die Bergung vor, die mit einem auf dem Teichdamm bereit stehenden Kran der Harzwasserwerke gelang.

Bei der Bergung habe der Dumper eine zum Glück sehr geringe Menge Diesel verloren, so Bremer. Die Feuerwehrleute fingen den Fleck mit einem sogenannten Ölschlängel ein und streuten Bindemittel darauf. Das wurde Mittwochfrüh „abgefischt“, sagte HWW-Mitarbeiter Jürgen Alich auf GZ-Anfrage; ein Umweltschaden könne ausgeschlossen werden.

Der Unfall sei alles in allem sehr glimpflich abgegangen, sagen beide. Neben dem noch nicht genau ermittelten Schaden am Kettenfahrzeug (Bremer: „Die Hupe ging noch“) war lediglich der Verlust einer Fuhre Muttererde zu beklagen, die eigentlich zwecks Erhöhung auf den Damm gesollt hatte. Nichtsdestotrotz nahm der Einsatz inklusive „Nachrüstzeit“ für die Feuerwehrleute gut zweieinhalb Stunden in Anspruch. Denn nach der Rückkehr in die Wache müsse noch alles „auf Null gebracht werden“, so der Ortsbrandmeister, also die Geräte gereinigt, aufgefüllt und für den nächsten Einsatz bereitgestellt werden.

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