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Die Vogelstation Osterode öffnet Mitte Juni wieder

Klaus Dietrich (re.) mit Uhu Moritz, der seit 18 Jahren in der Vogelstation am Schneiderteich lebt.  Foto: Pfeffer-Schleicher

Klaus Dietrich (re.) mit Uhu Moritz, der seit 18 Jahren in der Vogelstation am Schneiderteich lebt. Foto: Pfeffer-Schleicher

Osterode. Wer in den vergangenen Wochen entlang der Schneiderteiche unterwegs war, konnte das entfernte Zwitschern, Rufen und Trompeten, das während der Balzzeit aus der Vogelstation schallte, schwerlich überhören.

Freitag, 05.06.2020, 15:36 Uhr

Demnächst kann man die befiederten Bewohner wieder aus nächster Nähe beobachten. Voraussichtlich Mitte Juni wird die Anlage ihre Tore öffnen. „Ich war etwas überrascht, dass die Corona-Regeln für Zoos und Tierparks so schnell gelockert wurden“, berichtet der Leiter der Vogelstation, Klaus Dietrich. Normalerweise beginnt die Besuchersaison im April. Er habe die zusätzliche Zeit für Reparaturen genutzt, erzählt der Stationsleiter, und sei auch momentan noch mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt.

Wildschweine würden immer öfter auf die Anlage dringen und erhebliche Schäden verursachen, die dann beseitigt werden müssten. In nächster Zukunft soll die Vogelstation außerdem einen neuen Außenzaun samt Tor erhalten. Zudem finden momentan noch Forstarbeiten im umliegenden Wald statt, weshalb der große Parkplatz an der Schwarzen Brücke gesperrt ist, erklärt Dietrich. Ersatzparkmöglichkeiten sind am ehemaligen Blindenkurheim ausgewiesen.

Vor allem einheimische Arten befinden sich in der Vogelstation. Auf einem 400 Meter langen Rundweg durch ein Waldstück treffen Besucher auf Wasser- und Hühnervögel, Tauben und Raben, Sing- und Greifvögel sowie Pfauen.

Ist die Anlage erst wieder für die Öffentlichkeit zugänglich, sind Gäste bis einschließlich August täglich von 10 bis 18 Uhr willkommen, im September und Oktober von 14 bis 18 Uhr.

Von Kerstin Pfeffer-Schleicher

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