Zähl Pixel
GZ-Archiv

Der typische Harzer Gebirgsknüppel: Leiste-Produkte ausgezeichnet

Dr. Thomas Lange (li.) und Andreas Lehmberg (re.) überreichen Harald Leiste die Urkunden für seine typischen Harzer Produkte.  Foto: Schlegel

Dr. Thomas Lange (li.) und Andreas Lehmberg (re.) überreichen Harald Leiste die Urkunden für seine typischen Harzer Produkte. Foto: Schlegel

Bad Harzburg. Gleich mit zwei Produkten errang Harald Leiste das Prädikat „Typisch Harz“, das der Harzer Tourismusverband verleiht. Das ist erst das 36. Label und das erste für einen Bad Harzburger.

Von Holger Schlegel Freitag, 05.12.2014, 20:00 Uhr

Dass eine Wurst im Harz hergestellt wird, heißt noch lange nicht, dass sie auch in den Harz passt. Erst wenn die Zutaten auch noch von hier sind und das Produkt auch sonst gut in die Region passt, dann ist es „typisch Harz“. Harald Leiste stellt in seiner Fleischerei solch eine Wurst her, den „Harzer Gebirgsknüppel“, der übrigens auch schon von der Aktionsgemeinschaft pro traditionelle Fleisch- und Wurstwaren mit einem riesigen Pokal ausgezeichnet wurde. Nun bekam er dafür auch noch als erster Bad Harzburger Betrieb vom Harzer Tourismus Verband das Zertifikat „Typisch Harz“ verliehen. Aber nicht nur dafür, denn Leiste bekam gleich noch ein zweites Label – eine Seltenheit.

Derzeit gibt es 36 Produkte, die der HTV als „typisch harzerisch“ einstuft. Nummer 35 sind Leistes Gebirgsknüppel, der auch zusätzlich noch als echte „Wanderwurst“ ausgezeichnet wurde. Außerdem – Nummer 36 – bekommt der Betreiber der Marienteichbaude auch ein Label für eins seiner Gerichte, die Harzer Schmorwurst, die mit Sauerkraut und Grünkohl serviert wird. Damit gehört Leiste auch zu den wenigen, die gleich mehrfach ausgezeichnet wurden.

Andreas Lehmberg, stellvertretender Geschäftsführer des HTV, überreichte Harald Leiste die entsprechenden Urkunden jetzt zusammen mit Dr. Thomas Lange, von der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt. Lange ist Vorsitzender der Kommission, die über die Vergabe des „Typisch-Harz“-Labels zu befinden hat. Dabei setze man hohe Maßstäbe an, erzählte er. Es reicht eben nicht, etwas einfach nur im Harz herzustellen. Auch das Drumherum müsse passen. Und mit den beiden Produkten aus Leistes Schlachterei beziehungsweise Küche habe man die Markenfamilie bereichert.

Nun kann sich Harald Leiste jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und auf alle Ewigkeit seine schicken Urkunden bewundern. Regelmäßig wird überprüft, ob die Harzer Schmorwurst und der Gebirgsknüppel a) überhaupt noch angeboten werden und b) noch den harten Vergabekriterien entsprechen.

Die Redaktion empfiehlt
Diskutieren Sie mit!