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Das Friedenslicht in die dunkle Welt tragen

Das Friedenslicht gibt es für die Besucher der Taizé-Andacht. Die nächste Andacht findet am 20. Januar in der Lutherkirche statt.  Foto: Seltmann

Das Friedenslicht gibt es für die Besucher der Taizé-Andacht. Die nächste Andacht findet am 20. Januar in der Lutherkirche statt. Foto: Seltmann

Bündheim. Das Friedenslicht aus Bethlehem wurde am Freitagabend zur letzten Taizé-Andacht in diesem Jahr in der St.-Gregor-Kirche weitergeben. Andachten finden künftig auch in der Lutherkirche statt.

Von Ina Seltmann Montag, 26.12.2016, 14:43 Uhr

Zur Andacht war eine kleine Schar gekommen, um sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Auch einen Abschied gab es. Aus dem Vorbereitungskreis schied aus beruflichen Gründen Tanja Christiansen aus. Seit November 2011 bereitet ein Team aus katholischen und evangelischen Gemeinden Bad Harzburgs die Andachten vor und lädt dazu ein.

Schon viele Jahre lang hatte es zuvor in der Bündheimer St.-Andreas-Gemeinde Taizé-Andachten gegeben. Nach einer Pause war dann eine neue Anregung aus der St.-Gregor-Gemeinde gekommen, die von Sylvia Abresche und Hans-Peter Funhoff aufgenommen wurde.

Bei einem Aufruf, mitzumachen und mitzugestalten, war Tanja Christiansen dazugestoßen und hatte die Taizé-Andachten – im Wechsel mit St. Gregor – alle zwei Monate in der Schlewecker Kirche ausgestaltet. Ein Abschied fand somit auch von der Schlewecker Kirche statt.

Die Andachten werden künftig abwechselnd mit der Luthergemeinde gefeiert, teilten Sylvia Abresche und Hans-Peter Funhoff mit; an den geraden Monaten in St. Gregor, den ungeraden in der Lutherkirche. Die nächste wird am 20. Januar um 19 Uhr in der Luthergemeinde sein. Das Vorbereitungsteam erhofft sich durch den Wechsel zur Innenstadt auch neue Besucher, die einmal im Monat eine halbe Stunde gemeinsam beten und singen wollen.

Ein Dank ging in der Runde am Freitagabend auch an die Küsterin der Schlewecker Gemeinde, Ingrid Zanchetta, die nicht nur oft an den Taizé-Andachten teilgenommen, sondern sie auch unterstützt hatte.

Das Licht von Bethlehem erhielten die Teilnehmer der Taizé-Andacht in kleinen Laternen. „Hüten Sie es gut über die Festtage und geben Sie es an Freunde und Nachbarn weiter“, sagte Sylvia Abresche. „Damit es etwas Licht in unser Leben bringt. Tragen Sie es in unsere etwas dunkle Welt hinaus.“

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