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Buntes Fest mit Blick auf reiche Historie

Konzentriert und mit Spaß dabei: Mit einem Geburtstags-Flashmob-Tanz eröffneten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Othfresen den Festakt zum 75-jährigen Bestehen ihres Schulgebäudes.  Foto: Jelinski

Konzentriert und mit Spaß dabei: Mit einem Geburtstags-Flashmob-Tanz eröffneten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Othfresen den Festakt zum 75-jährigen Bestehen ihres Schulgebäudes. Foto: Jelinski

Othfresen. Ein Riesenprogramm hatte das Team um Schulleiterin Regina Scheuvens gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der Grundschule Othfresen zum 75-jährigen Bestehen des Schulgebäudes auf die Beine gestellt. Die überaus zahlreichen Besucher füllten beim Festakt die große Halle des Dorfgemeinschaftshauses bis auf den letzten Platz.

Von Carsten Jelinski Montag, 25.09.2017, 17:29 Uhr

Othfresen. Ein Riesenprogramm hatte das Team um Schulleiterin Regina Scheuvens gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der Grundschule Othfresen zum 75-jährigen Bestehen des Schulgebäudes auf die Beine gestellt. Die überaus zahlreichen Besucher füllten beim Festakt die große Halle des Dorfgemeinschaftshauses bis auf den letzten Platz.

Wochen vorher war mit den Vorbereitungen begonnen worden: Eine Fotoausstellung präsentierte eine Vielzahl an Bildern aus den 75 Jahren, Klassenfotos aus den 50er Jahren waren ebenso zu sehen, wie die sportlichen Aktivitäten der Kinder aus späteren Jahren. Besonders beschäftigte die Schüler auch die Zeit des Schulhausbaus: Zum einen lernten sie die Sütterlinschrift, in der ihre Ur- und Ururgroßeltern einst geschrieben hatten. Mit dem Schriftzug „75 Jahre Grundschule – Zur Erinnerung an das Schuljubiläum 2017“ zierten sie dann einige Ausgaben des bekannten Liederbuches „Die Mundorgel“, die von Bürgermeister Bernd Möller in der Aula verkauft wurde – als Benefiz für die Musik in der Schule.

In einem Klassenraum waren „Schulutensilien einst und jetzt“ präsentiert: Es fanden sich dort Griffel und Schultafeln ebenso wie ein alter Ranzen aus Leder, wie im Heimatmuseum zusammen gestellt. Daneben hatten die Kinder mit ihrer Lehrerin Laptops positioniert.

Draußen auf dem Hof war Bewegung angesagt: das gute alte Steckenpferd-Reiten wurde ebenso angeboten, wie das heute fast vergessene Spiel mit dem Peitschenkreisel. Apropos fast vergessen: Werner Wenke hatte einen Großteil seiner Kasperpuppen und die dazugehörige Bühne in der Treppenhaushalle aufgebaut, er hatte bis Ende der 90er Jahre die Schulkinder mit seinem und seiner Frau Theaterspiel begeistert. „Heute geht das nicht mehr“, meinte Wenke im GZ-Gespräch, „die Arme machen die Spielhöhe nicht mehr mit.“

Doch die von ihm handgefertigten Puppen sind ja da – fehlt nur das Innenleben. Mit einem pfiffigen Geburtstags-Flashmob-Tanz eröffneten alle Grundschulkinder dann den Festakt im DGH. Dort begrüßte Schulleiterin Scheuvens zunächst die Gäste, bevor eine spannende Revue von Musik, Tanz und Theater begann, die das Publikum begeisterte.

Werner Wenke erinnerte mit seiner Ausstellung an die Jahrzehnte, in denen an der Schule auch Puppentheater zum Angebot zählte.

Werner Wenke erinnerte mit seiner Ausstellung an die Jahrzehnte, in denen an der Schule auch Puppentheater zum Angebot zählte.

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