Am Oderteich wird der Parkraum knapp
Ein Betrieb, wie sonst nur während der Badesaison: Wer am Sonntag einen Parkplatz am Oderteich bekommt, hat Glück. Foto: Mika Beckmann
Braunlage. Die sogenannten Waldparkplätze waren am Sonntag gut frequentiert. Vor allem am Oderteich mussten die Besucher entlang der Bundesstraße parken, wenn sie im Bereich der einst größten Talsperre Deutschlands spazieren gehen wollten. In den Ortsteilen der Stadt Braunlage selbst hingegen hielt sich der Andrang in Grenzen. Laut Bürgermeister Wolfgang Langer war der Großparkplatz am Eisstadion nicht so gut frequentiert. „Und die wenigen Gäste, die ihr Auto dort abgestellt haben, sind gleich in den Wald und nicht in die Stadt gegangen“, sagt er.
Braunlage. Die sogenannten Waldparkplätze waren am Sonntag gut frequentiert. Vor allem am Oderteich mussten die Besucher entlang der Bundesstraße parken, wenn sie im Bereich der einst größten Talsperre Deutschlands spazieren gehen wollten. In den Ortsteilen der Stadt Braunlage selbst hingegen hielt sich der Andrang in Grenzen. Laut Bürgermeister Wolfgang Langer war der Großparkplatz am Eisstadion nicht so gut frequentiert. „Und die wenigen Gäste, die ihr Auto dort abgestellt haben, sind gleich in den Wald und nicht in die Stadt gegangen“, sagt er.
Die Resonanz am Oderteich hat natürlich auch die Nationalparkverwaltung beobachtet. Deren Sprecher Dr. Friedhart Knolle wünscht sich, dass sich die Harzbesucher mehr verteilen und sich nicht alles auf wenige Orte konzentriert. Zudem sei es auf dem Bohlenstieg am Oderteich schwierig, wenn nicht gar unmöglich, den Mindestabstand von eineinhalb Metern einzuhalten.
Langer hatte gestern mit den Mitarbeitern des Ordnungsamts die Situation vom Wochenende eruiert. Dabei sei unter anderem besprochen worden, dass der Bürgermeister Kontakt zum Landkreis Goslar aufnimmt, um zu regeln, wie am nächsten Wochenende verfahren wird. Dann ist Ostern, die Wettervorhersagen dafür sind gut und somit dürfte die Resonanz ähnlich wie an diesem Wochenende, wenn nicht sogar noch größer sein.
Ein Problem, das zumindest in Königskrug, Oderbrück und Torfhaus gelöst werden könnte, ist das Fehlen der sanitären Anlagen. Weil die Gaststätten geschlossen haben, können auch die Toiletten nicht aufgesucht werden. Es gibt bereits Beschwerden anderer Wanderer, dass einige der Tagesausflügler ihr Geschäft im Wald verrichten.
Für Diskussionen sorgt auch, ob Zweitwohnungsbesitzer noch in den Harz kommen dürfen oder nicht. Im Ordnungsamt der Stadt Braunlage jedenfalls steht laut Leiter Frank Kaps das Telefon kaum still. Viele wollen die freie Zeit nutzen, um jetzt Renovierungsarbeiten vorzunehmen, oder einfach nur die Umgebung der Stadt näher zu erkunden. „Das ist aber nicht gestattet“, sagt Kaps. Ein Hin- und Herfahren sollte vermieden werden.
Weiter ist noch unklar, ob Eisdielen, Imbisse und Restaurants ihre Speisen einfach so oder nur mit vorheriger telefonischer Bestellung verkaufen dürfen. Die Antwort gibt auf Anfrage der Pressesprecher des Landkreises Goslar, Thorsten Kuszynski. Danach gelte für den Außer-Haus-Verkauf, dass die allgemein üblichen Hygieneregeln beachtet sowie die Mindestabstände von eineinhalb Metern zwischen den Kunden eingehalten werden. Außerdem sei Verzehr der verkauften Getränke innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zum Betrieb untersagt. Und es sollte bargeldlos gezahlt werden.
In diesem Zusammenhang lobt Langer die Arbeit des Ordnungsamtes der Stadt Braunlage. „Die Mitarbeiter machen alle einen tollen Job, und das bei dieser extremen Belastung“, betont er.
Entlang der Bundesstraße 242 müssen die Tagesausflügler parken, die zum Oderteich wollen und sonst keinen Platz gefunden haben. Foto: Privat