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Alt Wallmodens neues Schmuckstück

Nach den Umbauarbeiten verfügt das modernisierte Alt Wallmodener Dorfgemeinschaftshaus über einen barrierefreien Zugang. Über die Rampe ist es Gehbehinderten auch ohne fremde Hilfe möglich, ins Haus zu gelangen.  Foto: Hohaus

Nach den Umbauarbeiten verfügt das modernisierte Alt Wallmodener Dorfgemeinschaftshaus über einen barrierefreien Zugang. Über die Rampe ist es Gehbehinderten auch ohne fremde Hilfe möglich, ins Haus zu gelangen. Foto: Hohaus

Alt Wallmoden. Mit einem Tag der offenen Tür wurde das renovierte Dorfgemeinschaftshaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Wallmodens Bürgermeister Harald Güldner konnte dazu zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen.

Von Helmut Hohaus Sonntag, 18.08.2019, 17:35 Uhr

Alt Wallmoden. Mit einem Tag der offenen Tür wurde das renovierte Dorfgemeinschaftshaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Wallmodens Bürgermeister Harald Güldner konnte dazu zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen.

Das im Jahr 1981 erbaute DGH hatte in den zurückliegenden Jahren wegen fehlender Haushaltsmittel so gut wie keine Renovierungsarbeiten erlebt. Durch das vom Land Niedersachsen aufgelegte Programm „Dorfentwicklung“ standen nun aber finanzielle Mittel zur Verfügung. Insgesamt 260.000 Euro wurden für die Renovierungsarbeiten veranschlagt, 37 Prozent musste die Gemeinde Wallmoden selbst aufbringen und 63 Prozent wurden gefördert.

Begonnen hatten die Renovierungsarbeiten im Januar, erst vor wenigen Tagen endete die Bautätigkeit. Unter anderem entstand eine behindertengerechte Toilette, dafür wurde die Treppe ins Untergeschoss überbaut und der Zugang vom Flur versetzt. Die Damen- und Herrentoiletten wurden ebenfalls modernisiert und erhielten auch eine neue Be-und Entlüftung und neue geflieste Fußböden. Auch eine neue Küche bekam das DGH, nun haben Mieter die Möglichkeit, bei kleineren Feiern selbst zu kochen. Das ganze Haus erhielt eine neue Elektrik sowie neue Wasser- und Abwasserleitungen. Im großen und kleinen Saal sowie in der Gaststube wurde ein neuer Fußbodenbelag verlegt. Der kleine Saal erhielt zudem einen Beamer für Vorträge.

Ein großes Anliegen der Dorfbevölkerung war es, einen behindertengerechten Aufgang zum DGH zu bekommen, besonders für die zahlreichen Rollatorennutzer. Auch die Eingangstür geht nun per Taste automatisch auf, was für die älteren Benutzer ein großer Vorteil ist. Ein Teil der renovierten Wände hat der Bauhof der Samtgemeinde selbst gestrichen. „Alle ist gut gelungen“, besonders die neuen Toiletten, der neue moderne Fußboden gefällt Friedhelm Flohr besonders gut. „Der neue Behindertenzugang sieht noch etwas gewöhnungsbedürftig aus, es ist aber erfreulich, das es nun auch ein Geländer für die Rollator- und Rollstuhlfahrer gibt. Auch die Toiletten und der Fußboden in den Sälen sehen gut aus“, sagt Inge Rakebrand.

Der Kaninchenzuchtverein F 382 hat eine rustikale Bank am Eingang aufgestellt, diese wurde von den Gästen schon gut genutzt. Der DRK-Ortsverein hat außerdem einen Defibrillator gespendet, der nun seinen Platz im DGH hat. Die ortsansässigen Vereine können für zwei Veranstaltungen im Jahr das DGH kostenlos nutzen. Dem Gesangverein dient die Einrichtung als Domizil für die Singabende. In der unteren Etage ist die Ortsfeuerwehr untergebracht.

Am heutigen Montag soll der Gemeinderat übrigens eine neue Satzung für die Mehrzweckhalle beschließen. In Zukunft sollen die Vereine aus Bodenstein und Neuwallmoden das DGH auch für zwei Veranstaltungen im Jahr kostenfrei nutzen können. Wer in Zukunft von „auswärts“ das DGH mieten möchte, soll aber 50 Prozent mehr Pacht bezahlen als Samtgemeinde-Einwohner. Für etwa 150 bis 160 Personen bietet das DGH Platz, es kann mit oder ohne Küche, beide Säle oder ein Saal gemietet werden. Für 200 Personen steht Geschirr zur Verfügung.

Einige „Feinarbeiten“ müssen noch ausgeführt werden, so das Anbringen der Gardinen. Für die Bürgerinnen und Bürger, die zum Tag der offenen Tür gekommen waren, gab es Bratwurst und Getränke, zu denen Gemeinde und Dorfgemeinschaft eingeladen hatten.

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