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Albina Dvortsis zeigt ihre esoterischen Bilder

„Baum des Lebens“ heißt dieses Kunstwerk.

„Baum des Lebens“ heißt dieses Kunstwerk.

Hornburg. Irgendwie ist es für Albina Dvortsis eine Rückkehr zu den ersten künstlerischen Schritten in ihrer neuen Heimat: Nachdem sie 2007 das Hornburger Heimatmuseum als Ort für eine Ausstellung in Deutschland wählte, kehrt die usbekische Künstlerin mit einer neuen Werkschau ab dem 22. Oktober dorthin zurück. Und auch sonst geht es um Wurzeln, nämlich die der Weltreligionen: „Eine Wurzel, drei Stämme, viele Zweige“, lautet der Titel. Grundidee ist, die spirituellen Gemeinsamkeiten und Ursprünge von Judentum, Christentum und Islam mit all ihren Konfessionen und Ausformungen in Bildern zu zeigen.

Von Svenja Paetzold-Belz Mittwoch, 11.10.2017, 17:04 Uhr

Hornburg. Irgendwie ist es für Albina Dvortsis eine Rückkehr zu den ersten künstlerischen Schritten in ihrer neuen Heimat: Nachdem sie 2007 das Hornburger Heimatmuseum als Ort für eine Ausstellung in Deutschland wählte, kehrt die usbekische Künstlerin mit einer neuen Werkschau ab dem 22. Oktober dorthin zurück. Und auch sonst geht es um Wurzeln, nämlich die der Weltreligionen: „Eine Wurzel, drei Stämme, viele Zweige“, lautet der Titel. Grundidee ist, die spirituellen Gemeinsamkeiten und Ursprünge von Judentum, Christentum und Islam mit all ihren Konfessionen und Ausformungen in Bildern zu zeigen.

Eine persönliche Verbindung hat die 42-jährige, studierte Kunstmalerin zu allen drei Religionen: Ihre Mutter war Muslima, ihr Vater orthodoxer Christ. Viele Jahre war sie mit einem Juden verheiratet. Streng gläubig ist die Muslimin Albina Dvortsis selbst aber nicht. „Ich glaube an eine Kraft, die einiges in unseren Leben bestimmt“, sagt sie. „Und an die Natur und die Einwirkung der Elemente auf uns.“ Ihre Motive stammen deswegen hauptsächlich aus der Natur und sind für die Künstlerin eher esoterisch, als religiös. Ikonen – obwohl diese in ihrem Repertoire sind – sucht man vergebens. „Wir möchten auch jüdische und muslimische Mitbürger ansprechen“, erklärt der Dvortsis Malschüler Horst Hammer, auf dessen Idee hin die Werkschau in Hornburg zustande kam.

„Hornburg ist ein Ort, der mir viel bedeutet“, sagt Dvortsis. „Hier hat man an mich geglaubt, als ich mich erstmals als Künstlerin in Deutschland präsentierte.“ Immer wieder hatte Dvortsis im Laufe des vergangenen Jahrzehnts mit Ausstellungen Station in Hornburg gemacht. Die Schau „Eine Wurzel, drei Stämme, viele Zweige“ wird am Sonntag, 22. Oktober, um 15 Uhr eröffnet und ist anschließend zu den Öffnungszeiten des Museums (dienstags bis samstags 14 bis 16Uhr, sonntags 14 bis 17Uhr) bis zum 2. Dezember zu sehen.

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