2,6 Millionen Euro sichern den Standort
Außen und innen wird die Ferienwohnungsanlage des Erholungswerks der Post, Postbank und Telekom für 2,6 Millionen Euro modernisiert. Foto: Eggers
Braunlage. Das Erholungswerk der Post, Postbank und Telekom investiert 2,6 Millionen Euro in seine Einrichtung. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort“, freut sich Leiter Hagen Kreikemeier.
Wände und Decken verändert, Balkone verbreitert, neue Küchen und Bäder eingerichtet, sechs Wohnungen haben sogar einen Kamin bekommen und acht eine Sauna. Das Werk verschönert seine Einrichtung in der Dr.-Barner-Straße.
Die 40 Wohnungen in dem ehemaligen Posterholungsheim waren in die Jahre gekommen. Die Auslastung der Einrichtung lag bislang bei etwas mehr als 60 Prozent, „da haben wir uns entschlossen, etwas zu machen“, sagt Gerd Borchardt, der als Abteilungsleiter zuständig für 16 Ferienwohnungsanlagen des Erholungswerks in Deutschland und den Niederlanden ist.
Seit 1. September ist das ehemalige Posterholungsheim geschlossen. Dabei werden nicht nur die Wohnungen modernisiert, auch die Häuser selbst ließ das Erholungswerk aufhübschen. Statt des bisherigen dunkelbraunen Anstrichs strahlen die Gebäude nun in schwedisch Rot. Auch der Eingangsbereich und die Außenanlagen sind verschönert worden.
Alle Wohnungen verfügen über einen Geschirrspüler und einen Fernseher mit Flachbildschirm, zudem ist bei der Neugestaltung auf die Verwendung vieler natürlicher Materialien wie Holz geachtet worden. Der Aufenthaltsraum wurde ebenso verschönert, wie der Spielraum für Kinder im Keller. Weiter gibt es jetzt einen Skikeller, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und einige Wohnungen für Urlauber mit Hund. Außer dem Einrichtungsleiter beschäftigt das Erholungswerk noch zwei weitere Mitarbeiter sowie elf Reinigungskräfte, die meist geringfügig beschäftigt sind.
Noch wird überall in den sieben Häusern des Erholungswerks kräftig gearbeitet. Bis Donnerstag, 18. Dezember, sollen die Arbeiten beendet sein. „Wir sind bereits zwischen Weihnachten und Neujahr ausgebucht“, sagt Kreikemeier erfreut.
Die 40 Wohnungen mit insgesamt 166 Betten verteilen sich auf sieben Häuser. Sie verfügen über zwei bis sechs Betten und werden hauptsächlich an Beschäftigte mit geringen finanziellen Mitteln vermietet. Der Preis, den die Urlauber für die Wohnungen zahlen, liegt denn auch zwischen 27,50 und 51,50 Euro pro Tag und Wohneinheit.