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2 Millionen Euro für Torfhaus-Harzresort

Mit Riesenschritten geht es auf der Baustelle westlich der B 6 voran. „Pro Woche schaffen wir zwei Häuser“, sagt Projektleiter Frank Wodsack.  Fotos: Ebeling

Mit Riesenschritten geht es auf der Baustelle westlich der B 6 voran. „Pro Woche schaffen wir zwei Häuser“, sagt Projektleiter Frank Wodsack. Fotos: Ebeling

Clausthal-Zellerfeld/Torfhaus. Zwei Millionen Euro EU-, Bundes- und Landesmittel fließen in die Erweiterung des Torfhaus-Harzresorts. Es wächst um 26 neue Ferienhäuser.

Von Bettina Ebeling Montag, 28.11.2016, 17:25 Uhr

Den Förderbescheid über zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) überreichte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens am Montag im Beisein von Mitgesellschaftern und Gästen aus Landes- und Kommunalpolitik an Harzresort-Geschäftsführer Hannes Mairinger.

Damit werde eine Gesamt-Investition von 8,5 Millionen Euro ausgelöst, sagte Behrens, was einer gut 23-prozentigen Förderung entspreche, und „18 Dauerarbeitsplätze sowie zwei Ausbildungsplätze“ geschaffen. Sie sprach von einem „Meilenstein“, der mit der Erweiterung des rund ums Jahr mit 68 Prozent außerordentlich gut ausgelasteten Ferienhauskomplexes erreicht werde. „Natürlich lebt eine Region vom Gesamtangebot, aber sie braucht auch Leuchttürme“ – und das Torfhaus-Harzresort sei einer, der „in die ganze Region strahlt“.

„Klugen Investoren und klugen Entwicklern“ wie der Torfhaus-Harzresort GmbH unter Beteiligung der Lüder-Gruppe Hildesheim sei es zu danken, dass der niedersächsische Harz sich aus dem Nachwende-Tief zu einer der drei stärksten Urlaubsregionen des Landes, ja einer „Trend-Region“ entwickelt habe, so die Staatssekretärin. In 2015 konnte der Harz ein Plus von mehr als drei Prozent Übernachtungen erzielen und liege damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 2,2 Prozent.

Der Ferienhauskomplex in Niedersachsens höchstgelegener Siedlung wächst im 2. und 3. Bauabschnitt westlich der B6 um 26 neue Ferienhäuser, darunter zwei „Kuschelhütten“, 13 kleine und drei große Einzelhäuser sowie vier Doppelhäuser mit insgesamt 151 Betten und urgemütlicher Vollausstattung bis hin zur Sauna, die zusammen mit der Wärme der hocheffizienten Holzschnitzelheizung auch gut über Schlechtwettertage hinweghilft.

Darüber hinaus werde die Gaststätte „Halali“ per Anbau und Wintergarten auf 123 Sitzplätze erweitert, ein thematischer Kinderspielplatz angelegt, ein neuer Lobbybereich im Hotel sowie eine neue, größere Rezeption gebaut, erläuterten Geschäftsführer Hannes Mairinger und Projektleiter Frank Wodsack.

„Spätestens zum 1. August“ soll alles fertig sein – die ersten der neuen Häuser sogar „noch vor Weihnachten“. Das scheint realistisch: Die Baustelle brummt, trotz Winteranfang und Frost: „Pro Woche schaffen wir zwei Häuser“, sagt Projektleiter Wodsack.

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens (2.v.li.) überreichte im Beisein der Mitgesellschafter den Förderbescheid an Harzresort-Geschäftsführer Hannes Mairinger (links).

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens (2.v.li.) überreichte im Beisein der Mitgesellschafter den Förderbescheid an Harzresort-Geschäftsführer Hannes Mairinger (links).

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