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Der Einlauf des Mühlenteichs nach den starken Regenfällen: Das Wasser sprudelt munter aufs Teichgelände.  Foto: Gereke

Der Einlauf des Mühlenteichs nach den starken Regenfällen: Das Wasser sprudelt munter aufs Teichgelände. Foto: Gereke

Eigentlich sollte in diesem Jahr der Lutteraner Mühlenteich, aus dem 2012 das Wasser abgelassen worden war, austrocknen. So sollte sich die Schlammmenge verringern, die ausgebaggert werden muss, um den Teich zu sanieren. Doch seit den sintflutartigen Niederschlägen erfüllt der Teich eine ganz andere Aufgabe.

30.05.2013, 20:00 Uhr

Als Regenrückhaltebecken sorgte er dafür, dass die Ortschaft Lutter von einer Hochwasserkatastrophe wie 2007 verschont blieb. „Der Mühlenteich war unser Puffer“, berichtet Lutters Gemeindebrandmeister Hans-Hermann Beltau. Die vier- bis fünffache Menge an Wasser, die abfließen konnte, sei während der Regenfälle in den Teich wieder zugeflossen, schätzt Beltau. „Wäre der Teich voll gewesen, hätten wir den Damm schützen müssen, denn bei einem Überlaufen besteht die Gefahr, dass die Dammkrone auf der anderen Seite zum Dorf hin abgespült wird“, erklärt Beltau. Der Mühlengraben selbst ist in der Ortslage verrohrt, schafft der Ablauf das Wasser nicht mehr, tritt der Teich über seine Ufer und überflutet Teile Lutters, wie beispielsweise die Häuser in der Bachstraße.

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