Drogenrazzia mit 100 Einsatzkräften – Zwei Männer in U-Haft
Die mutmaßliche Bande soll mit mindestens 34 Kilo Kokain gehandelt haben. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Wegen mutmaßlichen Kokainhandels fallen vier Verdächtige ins Visier der Polizei – einer von ihnen soll die Geschäfte sogar aus dem offenen Vollzug weiterbetrieben haben. Ein Großaufgebot greift durch.
Stade. Bei einer Drogenrazzia haben Ermittler 14 Objekte in Niedersachsen durchsucht und zwei Verdächtige festgenommen. Die 21 und 35 Jahre alten Beschuldigten sitzen unterdessen in Untersuchungshaft, wie Polizeiinspektion und Staatsanwaltschaft Stade mitteilten.
100 Einsatzkräfte aus verschiedenen Dienststellen der Polizei hätten am Montagabend zeitgleich Objekte in Stade, Zeven, Lehrte, im Bereich Lüchow-Dannenberg, in Hechthausen und in Hammah durchsucht, hieß es. Sie fanden demnach rund 310 Gramm Kokain, rund 400 Gramm Marihuana, rund 80 Ecstasy-Tabletten sowie etwa 67.500 Euro Bargeld und viel Goldschmuck.
Hauptbeschuldigter einschlägig vorbestraft
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird einer Gruppierung mit insgesamt vier Verdächtigen der Handel mit mindestens 34 Kilogramm Kokain zur Last gelegt. Die Droge soll in den Landkreisen Stade, Rotenburg, Lüchow/Dannenberg und Cuxhaven verkauft worden sein.
Der Hauptbeschuldigte habe den Kokainhandel organisiert, während er eine 2022 verhängte Haftstrafe wegen Betäubungsmittelhandels verbüßte, hieß es. Er befand sich demnach im offenen Vollzug.