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Bis zu 300 Teilnehmende

GZ Plus IconJunior-Ranger aus ganz Deutschland treffen sich in Braunlage

Junior-Ranger aus ganz Deutschland treffen sich, um gemeinsam kleine Tiere und die große Wildnis zu entdecken.

Junior-Ranger aus ganz Deutschland treffen sich dieses Jahr in Braunlage, um gemeinsam kleine Tiere und die große Wildnis zu entdecken. Foto: Arnold Morascher

Im Juni richtet der Nationalpark Harz in Braunlage ein bundesweites Junior-Ranger-Camp aus. Was hunderte Kinder erwartet und wo sie unterkommen werden.

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Von Berit Nachtweyh
Donnerstag, 05.03.2026, 07:00 Uhr

Braunlage. Der Nationalpark Harz richtet in diesem Jahr in Braunlage ein bundesweites Camp für Junior-Ranger aus. Vom 4. bis zum 7. Juni werden dazu rund 300 Kinder, Jugendliche sowie ihre Betreuerinnen und Betreuer aus den unterschiedlichsten „Nationalen Naturlandschaften“ Deutschlands im Harz erwartet.

Unter dem Motto „Expedition Bergwildnis“ sollen die Teilnehmenden die besondere Natur des Nationalparks Harz gemeinsam entdecken und dabei spannende Tage erleben. „Das Camp bietet Raum für Austausch, neue Freundschaften und gemeinsame Naturerlebnisse, ganz im Sinne der Idee der Junior-Ranger“, schreibt der Nationalpark in einer Mitteilung.

Zahl ist begrenzt

Wie viele Junior-Ranger und Begleiter im Juni anreisen werden, stehe noch nicht genau fest, teilt Nationalpark-Mitarbeiter Sebastian Tilch auf GZ-Anfrage mit. Bei einer Vorabanfrage hatten 28 Schutzgebiete aus ganz Deutschland ihr Interesse bekundet. Pro Gebiet können maximal acht Personen anreisen, Betreuungspersonen sind darin inbegriffen. Eine Ausnahme bilden die Junior-Ranger aus den vier Gruppen im Nationalpark Harz: Als Gastgeber dürfen sie mit bis zu 30 Personen teilnehmen.
Die Junior Ranger im Nationalpark Harz erhalten ein Abzeichen. 

Die Junior Ranger im Nationalpark Harz erhalten ein Abzeichen. Foto: Thomas Schwerdt

Bundesweit gibt es Junior-Ranger-Gruppen in rund 60 Schutzgebieten. Zu diesen Schutzgebieten zählen neben Nationalparks auch Naturparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. In Niedersachsen sind das beispielsweise die Nationalparke Harz und Wattenmeer, die Naturparks Wildeshauser Geest und Bourtanger Moor sowie das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.

Beim Nationalpark-Partner

Sein Camp aufschlagen wird der Ranger-Nachwuchs auf dem Campingplatz Braunlage, teilt Sebastian Tilch mit. Der Campingplatz ist Teil des Nationalpark-Netzwerks und bietet ausreichend Platz. Nicht nur zum Unterkommen, sondern auch für einen „Markt der Möglichkeiten“. Die Nationalparkverwaltung wird ein Programm für das dreitägige Camp vorbereiten. Zum Auftakt des Junior-Ranger-Programms von Europarc und WWF Deutschland war der Nationalpark Harz im Jahr 2009 schon einmal Gastgeber, damals trafen sich in Drei Annen Hohne bei Wernigerode rund 300 Kinder aus 19 Großschutzgebieten. In der freien Natur wurde ihnen von erwachsenen Rangern gezeigt, wie man Fährten liest, den Zustand eines Waldes erkennt oder welche die wichtigsten Greifvögel sind.

Mit diesem bundesweiten Angebot können sich Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren zu Junior Rangern, einer Art Nachwuchsnaturschützer, qualifizieren. Das Programm soll Kinder für die Natur und den Naturschutz begeistern. Im Nationalpark Harz gibt es vier Junior-Ranger-Gruppen: zwei in Bad Harzburg, eine in Drei Annen Hohne und eine in Braunlage. Die Braunlager „Wölfe“ treffen sich einmal im Monat an einem Samstag von 11 bis 15 Uhr im Ortsteil Königskrug. Die Mädchen und Jungen sind zwischen 7 und 16 Jahren alt.

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