Mehr Geld für die GMG? Wünsche, Warnungen und Wichtigtuer
Teures Stadtmarketing: Wer meckert, muss sagen, was er will – und was nicht (mehr). Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Goslar-Marketing-Gesellschaft braucht deutlich mehr Geld von der Stadt, um eigene Verluste abzudecken. Ist das okay? GZ-Redakteur Frank Heine hat eine klare Meinung.

Frank Heine Foto: Sowa
Bitter hat mehrfach gewarnt
Umzug der Tourist-Info quer über den Marktplatz? „Nach aktuellem Stand erscheint die angedachte Lösung nicht umsetzbar, weil die Nachteile deutlich überwiegen“, warnte schon im April 2014 ein nicht überzeugter GMG-Übervater Michael Bitter. Goslars Verwaltung und Politik ließen sich beim Rathaus nicht beirren. Jetzt hat die GMG den Finanzsalat. Sie gluckt wunderschön eingehaust über Goslars stolzer Vergangenheit und zahlt die Zeche auch für die Harzer Bergwerkshistorie.
Unterschiedliche Stile
Und Lohnsteigerungen, Aufgabenzuwachs und Wunschkataloge? Wer glaubt, Goslars Marketing sei unbegrenzt belastbar, aber zum Sparpreis zu haben, sollte sich selbst hinterfragen. Kritik ist immer erlaubt, auch an der Amtsführung. Ein kühler Kalkulator Bitter kam anders rüber als ein nonchalanter Nicht-Stratege Matthias Derlin oder aktuell Marina Vetter, die gern auch mal emotional-spritzig Präsenz zeigt.Stadt erhöht Zuschuss
1,15 Millionen Euro für Goslarer Stadtmarketing: Kritik und Lob
Die Macht über den Rotstift
Unter dem Strich aber steht: Wer bestellt, muss bezahlen. Wer weniger will, muss den Rotstift ansetzen und Verantwortung übernehmen. Oder der Wichtigtuer bleiben, der er pünktlich vor Wahlen ist. Aber dass Goslar als Tourismusstadt ein schlagkräftiges Marketing braucht, dürfte unbestritten sein.Superlative mit viel Wetterglück
Das sagen die Schausteller zum Goslarer Weihnachtsmarkt
Copyright © 2026 Goslarsche Zeitung | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.