Fast 100.000 Euro fließen in neu gestalteten Spielplatz im Oberharz
Bürgermeisterin Petra Emmerich-Kopatsch eröffnet offiziell den Spielplatz in Wildemann. Mit dabei sind aus dem Bauamt Stefan Schneider (l.) und Björn Dörge (r.) sowie Jugendpfleger Björn Schweda und Ortsbürgermeister Arno Schmidt. Foto: Knoke
Die mit Ballons geschmückte Schnur ist durchschnitten, der neu gestaltete Spielplatz hinter der Feuerwehr Wildemann ist offiziell eröffnet. Der Weg dahin war lang.
Wildemann. „Investitionen in Kinder lohnen sich immer“, meinte Bürgermeisterin Petra Emmerich-Kopatsch (SPD). Statt eines klassischen Bandes durchschnitt sie eine mit bunten Ballons geschmückte Schnur und gab damit den neu gestalteten Spielplatz hinter der Wildemanner Feuerwehr offiziell frei. Aber schon bevor der feierliche Akt begann, hatten die Kinder aus dem Kindergarten Wildemann die Anlage in Beschlag genommen.
Das Spielhäuschen richtet sich an die kleinsten Besucher des Spielplatzes. Foto: Knoke
Die Neugestaltung des Bereichs hinter der Feuerwehr geht auf das bereits 2021 erarbeitete Spielflächenkonzept der Stadt zurück, dessen bauliche Umsetzung seit 2024 schrittweise erfolgt. Welche Spielplätze zuerst saniert wurden, richtete sich nach der ermittelten Nutzung. Für den Standort in Wildemann begann laut der Bürgermeisterin das konkrete Verfahren im Juni 2025 mit der öffentlichen Ausschreibung. Vier Angebote gingen ein, im August wurde der Auftrag an die Ralf Fischer GmbH aus Blankenburg vergeben.
Schnee verschiebt die Eröffnung
Die Schlussrechnung beläuft sich auf rund 94.000 Euro. Die Bauarbeiten fanden zwischen dem 12. November und dem 19. Dezember 2025 statt. Aufgrund der winterlichen Witterung konnte der Platz jedoch zunächst nicht freigegeben werden, sodass die offizielle Öffnung erst jetzt im März erfolgte.
15.000 Euro aus städtischem Haushalt
Die Jugend entscheidet: Ein Kletterdino für Oberharzer Spielplatz
Im Zuge der Arbeiten wurden mehrere in die Jahre gekommene Spielgeräte entfernt, darunter ein maroder hölzerner Kletterturm mit Rutsche sowie eine ebenfalls stark beschädigte Holzwippe. Auch der bestehende Sandkasten blieb nicht unverändert: Seine Einfassung wurde angepasst und als Fallschutzfläche erweitert.
Spiel und Spaß für Groß und Klein
An die Stellen der entfernten Geräte wurden moderne Spielangebote für unterschiedliche Altersgruppen aufgebaut. Herzstück ist ein großes Klettergerüst für Kinder ab sechs Jahren. Sie haben dort die Möglichkeit, sich an Netzen, Brettern und Stangen hoch- und runterzuhangeln. Durch die Höhe können sie an dem Gerät auch immer wieder über sich hinauswachsen. Für jüngere Kinder ab drei Jahren gibt es einen weiteren Spielturm mit Rutsche sowie ein Spielhäuschen für die Kleinsten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Lernschaukel für Kinder ab einem Jahr und einen Dreh-Wipp-Teller, der vor allem das Gleichgewicht und die Koordination fördern soll.
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