Goslars Altstadt aus Lego: Fabian Degen zeigt sein Meisterwerk
Der Goslarer Marktplatz aus Legosteinen: Fabian Degen hat rund ein Jahr Stein auf Stein gesetzt, um die alten Gebäude und den Brunnen nachzubauen. Foto: Hartmann
Zur vierten Lego-Fan-Ausstellung „Gose Bricks“ in Goslar gibt es eine besondere Attraktion: Fabian Degen stellt sein Modell der Altstadt vor – mit vielen Überraschungen.
Goslar. Die Marktkirche und das „Schiefer“, das Kaiserwort-Hotel und das markante Sternpflaster – wer den Goslarer Marktplatz einmal aus der Lego-Fan-Perspektive bestaunen will, hat bei der vierten „Gose Bricks“-Ausstellung die Gelegenheit dazu: Fabian Degen hat die Altstadt mit Lego-Midi-Scale-Bausteinen nachgebaut und zeigt sein Werk bei der Schau am 21. und 22. Februar im Kulturmarktplatz.
Die „Menschen" für den Goslarer Marktplatz hat Fabian Degen selbst aus Mini-Steinen gebaut. Foto: Hartmann
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Ebenso klar, dass es manchmal einige Uneinigkeit mit der Partnerin darüber gab, ob der Esstisch unbedingt als Lego-Baufläche genutzt werden sollte. Auf jeden Fall kann sich das 130 mal 90 Zentimeter messende Altstadt-Modell sehen lassen und ist jeden barfüßigen Tritt in einen Legostein wert.
Akribische Planung mit dem Computer

Die Marktkirche (im Vordergrund) hat es Fabian Degen besonders angetan. Foto: Hartmann
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Doch trotz der detaillierten Vorplanung: Genug Spielraum für Kreativität und kleine Überraschungen hat sich der Baumeister gegönnt: Wer genau hinsieht und sich Zeit lässt, wird immer wieder kleine Überraschungen entdecken. Starwars-Fans werden sich über den kleinen Yoda freuen, der durch die Altstadt schlendert. Ein Miniatur-Spiderman sorgt dafür, dass Goslarer Ganoven keine krummen Dinger drehen. Und sogar Donald und Dagobert Duck sind auf dem Sternpflaster unterwegs.
Goldfrosch statt Dukatenscheißer

Einen Adler gab es nicht als Lego-Bauteil. Darum sitzt auf dem Marktbrunnen jetzt ein goldener Drache. Foto: Hartmann
An einigen Stellen machte Degen sogar aus der Not eine Tugend: Weil er nicht genug graublaue Steine für das Straßenpflaster hatte, baute er kleine Gullis ein. Ein Detail, das das Modell dem Original noch näher bringt.
Nicht ganz maßstabsgetreu geriet ihm das „Schiefer“. Das Gebäude hätte eigentlich größer sein müssen, doch hätte es dann nicht ins Gesamtensemble hineingepasst. Das Glockenspielfenster bleibt geschlossen. Einen so kleinen Motor, der einen Figurenumzug hätte betreiben können, gibt es für Lego nicht, meint Degen. Noch nicht.
Besonders viel Herzblut steckt in der Marktkirche, die mit ihren hochaufragenden Doppeltürmen auf jeden Fall ein Hingucker wurde.
100 Quadratmeter mehr

Details an der Kaiserworth-Fassade: Kleine Legomännchen stellen die Kaiserstatuen dar. Statt des Dukatenscheißers gibt es einen kleinen goldenen Frosch. Foto: Lüddecke
Lego-Fans aus ganz Deutschland präsentieren ihre selbst gebauten Kreationen. Zu sehen sind Modelle aus den Bereichen Ritter und Raumfahrt, aber auch ein Drachenland und Eisenbahnen sowie eigene Modelle. Für die kleinen Besucher gibt es Spiel- und Bau-Möglichkeiten und etwas zu gewinnen: Die Sieger können Lego-Sets mit nach Hause nehmen. Und: „Wer nicht genug Steine zuhause hat, kann diese gerne bei unseren Händlern auffüllen“, verspricht Sascha Lüddecke. Der Eintritt kostet 6 Euro, Jung-Baumeister von 3 bis 16 Jahre sind mit 4 Euro dabei.
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