Der Festgenommene ist ein ehemaliger Mitarbeiter des betroffenen Herstellers Hipp. Der Mann habe aber nichts mit der versuchten Erpressung und dem Rattengift zu tun, sagt sein Anwalt.
Nach dem Gift-Fund in Hipp-Babykost hat die österreichische Polizei einen 39-Jährigen festgenommen. Nach einem möglichen weiteren Gift-Gläschen wird weiterhin gesucht.
Der 39 Jahre alte ehemalige Hipp-Mitarbeiter ist aus Sicht der Justiz dringend tatverdächtig. Der Betroffene bestreitet die Tat. In 14 Tagen werden die Gründe für die Untersuchungshaft erneut geprüft.
Am ZOB in Clausthal-Zellerfeld wurde am Freitagabend ein Busfahrer Opfer einer räuberischen Erpressung. Ein Unbekannter bedrohte ihn mit einem scharfkantigen Gegenstand und flüchtete anschließend. Das ist bisher bekannt.
Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote: Das ist die Bilanz der Polizeiinspektion Goslar zur Kriminalitätsstatistik 2024. Insgesamt gehört der Landkreis Goslar zu den sichersten in ganz Niedersachsen.
Ein 44-Jähriger soll seine Ex-Schwiegermutter beraubt haben, nachdem er gedroht hatte, ihre Wohnung zu verwüsten. Dafür stand er vor Gericht. Allerdings sah das Opfer die Sache nicht mehr als so schlimm an, sie kocht dem Mann bereits wieder Essen.
Ein 40-Jähriger aus Langelsheim wurde wegen räuberischer Erpressung vom Amtsgericht Goslar zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Bei dem Konflikt ging es um Drogen und Geld. Der Mann sitzt wegen eines anderen Deliktes derzeit im Gefängnis.
In Seesen wurden alle Reifen eines Autos zerstochen und eine Handtasche aus ihrem Fahrradkorb gestohlen. Die Täter sind bisher noch unbekannt. Einen Goslarer erwartet währenddessen eine Strafanzeige, weil er Lebensmittel im Wert von 1,99 Euro einem Supermarkt klauen wo (...).
Der Mann wollte nicht mehr arbeiten und hat stattdessen die Drogeriemarktkette erpresst. Die Folge: mehrere Jahre Haft und eine hohe Summe Schadenersatz.
Zwölf Erpressungen auf sexueller Grundlage wurden im Gebiet des Polizeikommissariats Seesen in den vergangenen vier Monaten angezeigt. Das teilte Tim Holzhausen als Sprecher der Polizeiinspektion Goslar auf GZ-Anfrage mit. Die Fallzahlen steigen.
Eine Seesenerin hat sich ohne Kleidung beim Beten gefilmt – und verschickte das Video über den Messenger-Dienst „WhatsApp“. Kurz darauf wurde die 37-Jährige mit der pikanten Aufnahme erpresst. Die Polizei ermittelt noch in vier ähnlichen Fällen.
Zwei Männer aus dem Nordharz wurden von Unbekannten mit intimen Aufnahmen erpresst. Die Täter forderten einen Betrag in vierstelliger Höhe, sonst würden die Fotos an die Arbeitgeber gehen. In Seesen griff am selben Tag eine Gruppe zwei Männer an.