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Revision nach dem Winter

GZ Plus IconWurmberg-Seilbahn: Gondeln fahren bis zu den Osterferien nicht

Fabian Brockschmidt, Betriebsleiter der Wurmberg-Seilbahn (li.), und sein Stellvertreter Tim Lukas Rewers (re.) besprechen in der Talstation die anstehenden Arbeiten.

Fabian Brockschmidt, Betriebsleiter der Wurmberg-Seilbahn (l.), und sein Stellvertreter Tim Lukas Rewers (r.) besprechen in der Talstation die anstehenden Arbeiten. Foto: Nachtweyh

Wartungsarbeiten an der Wurmberg-Seilbahn in Braunlage: Bis zu den Osterferien fahren die Gondeln nicht, denn erst müssen die Folgen des eisigen Winters behoben werden.

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Von Berit Nachtweyh
Mittwoch, 04.03.2026, 12:00 Uhr
Nach dem Winter ist vor dem Sommer: Am Montag hat die Wurmbergseilbahn-Gesellschaft mit der Frühjahrsrevision für ihre Kabinenbahn begonnen. Nachdem Temperaturen im zweistelligen Bereich die Skisaison am Wurmberg in der letzten Februarwoche ziemlich abrupt beendet hatten, sei in Absprache mit der Geschäftsführung der Beginn der turnusgemäßen Wartungsarbeiten auf Anfang März vorverlegt worden, sagt Betriebsleiter Fabian Brockschmidt. Zu den Osterferien ab Samstag, 21. März, sollen die Gondeln wieder in Betrieb genommen werden.
Stellvertretender Betriebsleiter Vincent Pläschke kontrolliert die Antriebsräder.

Stellvertretender Betriebsleiter Vincent Pläschke kontrolliert die Antriebsräder. Foto: Nachtweyh

Gearbeitet wird in dieser Woche in der Talstation sowie an den Stützen der Mittelstation, kommende Woche zieht die Mannschaft der Wurmberg-Seilbahn dann um zur Bergstation. Im Großen und Ganzen gehe es um die üblichen Kontroll- und Wartungsmaßnahmen, die nach jeder Wintersaison anstehen. Hinzu komme, dass die Gummibeschichtung an den acht Antriebsrädern erneuert werden muss. Die vereisten Förderseile hatten das Material sichtlich aufgerubbelt. Die extrem starke Vereisung sei natürlich eine Folge der langen Frostperiode, erklärt Brockschmidt. Das hänge aber auch mit der fehlenden Bewaldung am Wurmberg zusammen, wodurch die Seilbahnanlage dem Wind stärker ausgesetzt ist als früher. „Das macht uns in vielerlei Hinsicht zu schaffen“, sagt Brockschmidt.

25 Jahre alte Anlage

Brockschmidts Stellvertreter Vincent Pläschke und Tim Lukas Rewers seien mit der gesamten Technik der 25 Jahre alten Seilbahnanlage inzwischen bestens vertraut, ist der Betriebsleiter erfreut. Sie wissen, welche Handgriffe wann und wo nötig sind. Die Arbeiten in der Bergstation, wo auch Motor und Antrieb sitzen, seien generell aufwendiger, sagt Rewers. Die Teile in der Talstation hingegen seien weniger verschleißanfällig. Kontrolliert und gesäubert wird dennoch jedes Teil. Die 23 Stützen für die Bahn zwischen Berg und Tal werden ebenfalls gewartet.
Die Gondeln sind geparkt, während in der Talstation der Wurmberg-Seilbahn alles gewartet und gereinigt wird.

Die Gondeln sind geparkt, während in der Talstation der Wurmberg-Seilbahn alles gewartet und gereinigt wird. Foto: Nachtweyh

Zur Umstellung auf den Sommerbetrieb gehört auch die Wartung und Installation der sogenannten Lastengehänge, in denen die Mountainbiker ihre Räder zum Wurmberg befördern können. Die Kabinen selbst werden das ganze Jahr über im laufenden Betrieb regelmäßig reihum gewartet.

Nach Ostern: Hexenritt

Wenn die Kabinenbahn ab Ende März wieder fährt, widmen sich die Mitarbeiter der Wurmberg-Seilbahn den Anlagen am Hexenritt. Aktuell stehen auch sie still, könnten aber nochmals kurzfristig in Betrieb genommen werden, falls es die Witterung zulasse, sagt Fabian Brockschmidt. Nach Ostern beginnt dann aber auch dort die Revision, dann wird schon alles vorbereitet für den nächsten Winter. „Wir haben hier eigentlich immer was zu tun“, sagt der Betriebsleiter.

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