Bad Harzburg: Stadtjäger erschießt Wildschwein in Fußgängerzone
Ein Jäger steht mit seinem Gewehr in seinem Jagdrevier. Foto: Uwe Anspach/dpa, Uli Deck/dpa
Am Dienstagabend verirrte sich ein Wildschwein in die Bad Harzburger Innenstadt. Das ist bisher bekannt.
Bad Harzburg. Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz amDienstagstagabend in Bad Harzburg: Gegen 18.40 Uhr hatte sich ein Wildschwein aus bislang ungeklärter Ursache in die Fußgängerzone verirrt.
Im Zaun verkeilt
Wie das Polizeikommissariat Bad Harzburg mitteilte, verfing sich das Tier mit dem Kopf in einem Metallzaun im Bereich der Fußgängerzone. Da es sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte, wurde ein Stadtjäger hinzugezogen. Dieser musste das eingeklemmte Wildschwein „fachgerecht erlösen“, heißt es in der Pressemitteilung. Aufgrund seiner Verletzung sei es auch nicht möglich gewesen, das Tier zu betäuben und anderswo auszusetzen, heißt es aus der Jägerschaft, zumal das Vorgehen dem Jagdgesetz entspreche. In erster Linie sei es dabei auch um Gefahrenabwehr gegangen.
Neue Allgemeinverfügung
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Die Feuerwehr Bad Harzburg übernahm die Bergung des Tieres. Während des Einsatzes kam es zu kurzzeitigen Einschränkungen im Bereich der Fußgängerzone.
Wie genau das Wildschwein unbemerkt in die Innenstadt gelangte, ist noch nicht bekannt. Der Grund für das Vordringen des Tieres dürfte nach Einschätzung der Jägerschaft in dem reichhaltigen Nahrungsangebot im Stadtgebiet liegen. Es sei jedoch gesetzlich verboten, Wildtiere wie Wildschweine zu füttern, wird betont. red/frm
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