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KVG will die Linie 879 einpflegen

GZ Plus IconKeine digitale Anzeige: Hilde kennt den Skibus noch nicht

Das Bild zeigt eine digitale Tafel mit den Abfahrtszeiten verschiedener Buslinien in Braunlage.

Der im Halbstundentakt fahrende Ski- und Wanderbus wird (noch) nicht angezeigt auf der digitalen Tafel an den Haltestellen in Braunlage. Foto: Eggers

Er fährt im Halbstundentakt, taucht aber bei der digitalen Anzeige, genannt Hilde, nicht auf, der Skibus. Die Stadt rät, ihn gerade jetzt am Wochenende zu nutzen.

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Von Michael Eggers
Freitag, 09.01.2026, 12:49 Uhr

Braunlage. Die Stadt ruft gerade angesichts der zu erwartenden Resonanz für das Wochenende dazu auf, den Ski- und Wanderbus zu nutzen, um in das Wintersportgebiet am Hexenritt bei Braunlage zu kommen. Zwar fährt diese Linie 879 im Halbstundentakt ins das Skigebiet auf dem Wurmberg, wer sich allerdings an den digitalen Tafeln an den Bushaltestellen informieren will, erfährt die Abfahrtszeiten nicht, oder eher noch nicht.

Das Bild zeigt das Display des Ski- und Wanderbusses mit den nächsten Haltestellen.

Im Ski- und Wanderbus funktioniert die digitale Anzeige. Die nächsten Haltestellen werden auf dem großen Display eingeblendet. Foto: Eggers

Sebastian Lose von der Zentralen Betriebs-Planung der Kraftverkehrsgesellschhaft Braunschweig (KVG) teilt auf Anfrage mit, dass dies bei Hilde sofort geändert werde. Hilde steht für „Haltestelleninformationen intelligent, leicht, digital und in Echtzeit“. Hilde wird auf modernen Tafeln angezeigt, die in den vergangenen Monaten an einigen der Braunlager Haltestellen angebracht worden sind. 5000 Euro kostet so eine digitale Tafel jeweils. Die Kosten dafür haben zu 80 Prozent das Bundesministerium für Digitales und Verkehr aufgebracht, die restlichen 20 Prozent finanzierte der Regionalverband Großraum Braunschweig, teilte Lose mit. Noch bis Anfang März pendelt der Ski- und Wanderbus zwischen 8.30 Uhr (erste Fahrt) und 16.30 Uhr (letzte Fahrt) zwischen ZOB am Buchholzplatz und dem Hexenritt am Wurmberg. Die Fahrt ist sowohl für Urlauber und Tagestouristen als auch für Einheimische kostenlos. Die Kosten für die Stadt belaufen sich laut Bürgermeister Wolfgang Langer auf 17.800 Euro.

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