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Constantin Weigel

GZ Plus IconEin CDU-Kandidat mit echten Chancen im Oberharz

Constantin Weigel an seinem Arbeitsplatz.

Constantin Weigel Direktkandidat Bundestagswahl CDU Foto: Neuendorf/Archiv

Die CDU hat bei vergangenen Kommunalwahlen im Oberharz nicht besonders gut abgeschnitten. Dr. Constantin Weigel könnte das ändern, kommentiert GZ-Redakteur Sören Skuza.

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Von Sören Skuza
Dienstag, 17.03.2026, 18:00 Uhr

Clausthal-Zellerfeld. Wenn einer tatsächlich Chancen hat, für die CDU Bürgermeister in Clausthal-Zellerfeld zu werden, dann Dr. Constantin Weigel. Dass er in der Lage ist, Stimmen zu sammeln, hat er bei der Bundestagswahl 2025 bewiesen. Zur Erinnerung: In Clausthal-Zellerfeld selbst bekam er mehr Stimmen als seine SPD-Konkurrentin Frauke Heiligenstadt, die letztlich im Wahlkreis die Nase hauchdünn vorn hatte.

Und bevor hier irgendjemand kritisiert, dass ein so junger Kandidat ins Rennen geschickt wird: Studium, Promotion, Gründung einer Firma, intensiver Bundestagswahlkampf gegen eine seit Jahren bekannte Bundespolitikerin – und das quasi aus dem Nichts. Das macht man alles nicht einfach so, dafür braucht es Qualitäten wie Überzeugung, Durchhaltevermögen und einen hohen Anspruch an die eigene Arbeit. Tugenden, die die Kanzlerpartei auf Bundesebene bisweilen vermissen lässt. Ein Selbstläufer wird der Wahlkampf für die Oberharzer Christdemokraten aber sicher nicht.

Die Konkurrenz ist stark, die SPD ist in jüngerer Vergangenheit stets stärkste Kraft im Rat der Berg- und Universitätsstadt geworden. Auch wenn Weigel durchblicken lässt, er wolle im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister manches anders und pragmatischer angehen, so bleibt der Handlungsspielraum doch durch Land und Bund vorgegeben.

Es bleibt also abzuwarten, wie konkret das Wahlprogramm am Ende aussehen wird und vor allem, wie glaubhaft Weigel und seine Partei es den Wählern vermitteln können.

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