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Spendenaktion am Silvestermorgen

GZ Plus IconDer GZ-Schweinchenverkauf läuft in Goslar auf Hochtouren

Mehrere Personen stehen an einem Tisch mit verschiedenen handwerklichen oder künstlerischen Objekten, darunter eine lange, bunte Kette und kleine rote Figuren

In der GZ-Geschäftsstelle haben sich die Schornsteinfeger für den Verkauf formiert. Foto: Roß

Am gesamten Silvestermorgen wurden die GZ-Glücksschweinchen im Goslarer Stadtgebiet für den guten Zweck verkauft. Wo waren die Menschen am spendabelsten?

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Von Hendrik Roß
Mittwoch, 31.12.2025, 13:22 Uhr

Goslar. Es riecht nach Schnee in Jerstedt. Darum entschließt sich das Verkaufsteam der GZ-Glücksschweinchen um Claudia Kreisel, Maik Jankowsky, Claus Roschanski, Dirk Öhne und Christian Rehse, die Tore der Feuerwache schon 15 Minuten vor Verkaufsbeginn zu öffnen.

Warten seit 6 Uhr

Schließlich stehen die ersten in der Reihe schon seit 6 Uhr morgens in der Kälte – und ohne Licht.

Gruppe von Menschen in Winterjacken steht in einer Halle vor einem roten Feuerwehrfahrzeug und einem Holztisch mit verstreuten Gegenständen

Der Vorteil beim Verkauf in Jerstedt: Wer früh kommt, kann die letzten Minuten bis zum Verkauf im Warmen warten. Foto: Roß

Die Halle füllt sich, die Schweinchenjäger formieren sich um die Bierzeltgarnitur.

Dort liegen sie, die Objekte der Begierde. 1100 GZ-Glücksschweinchen in Haufen zu zehn Stück sortiert und bereit für ihre Reise.

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Foto: Epping

GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar
GZ-Glücksschweinchenverkauf in Goslar Foto: Epping

Kleine Talismane vom Schornsteinfeger

Auch Schornsteinfeger Pascal Eckhard gesellt sich zu den Verkäufern und garniert den Tresen noch mit kleinen Talismanen und Glücksmünzen. Es kann losgehen. Der Startschuss für den Verkauf fällt dann pünktlich um 8 Uhr.

Mehrere Personen stehen an einem langen Holztisch und legen kleine rote und schwarze Gegenstände darauf

Beim Schweinchenverkauf in der Jerstedter Feuerwache sind schnelle Kopfrechenkünste gefragt. Foto: Roß

Wenig später fallen auch die ersten Schneeflocken vom Goslarer Silvesterhimmel. Während die Verkaufsschlange in Jerstedt immer kürzer wird, wächst die Zahl der Wartenden vor dem GZ-Pressehaus in der Altstadt von Minute zu Minute.

Stundenlanges Warten hat Tradition

Für viele ist es Tradition, stundenlang vor der Geschäftsstelle zu verharren, bis sich um 9 Uhr die Türen öffnen.

Hier geht es ordentlich zur Sache.

Mehrere rosa Holzschweinchen mit grünen Schnüren liegen auf einer Holzoberfläche, davor stehen zwei kleine Figuren mit schwarzen Hüten und grauer Kleidung

Jedes Jahr verstecken sich auch ein paar Schornsteinfeger zwischen den GZ-Glücksschweinchen. Foto: Roß

Die rosa Glücksbringer wandern in Windeseile über den Verkaufstisch – mal zehn, mal 20, mal 39 Stück auf einmal. Nur die letzten paar Dutzend der insgesamt 2400 GZ-Glücksschweinchen in der Geschäftsstelle gehen eher kleckerweise weg.

Mehrere Personen in Winterkleidung stehen in einem Innenraum mit einem geschmückten Weihnachtsbaum in der Mitte

Im Pressehaus herrscht wie jedes Jahr zum Verkaufsstart um 9 Uhr hoher Andrang. Foto: Roß

Der Rest landet in den Körben für den anschließenden Straßenverkauf in der Fußgängerzone.

Zwei Männer in schwarzen Fräcken und Zylindern geben einem Kind in blauer Jacke und schwarzer Mütze etwas in die Hand auf einer Straße mit Passanten im Hintergrund

Beim Verkauf in der Fußgängerzone gehen noch reichlich Schweinchen weg. Foto: Roß

Auch dort ist die Nachfrage überraschend groß, trotz des Schneegestöbers. Wer für sein GZ-Schweinchen extra aufsteht, nimmt eben viel in Kauf.

Gruppe von Menschen in Winterkleidung steht auf einem gepflasterten Platz vor Fachwerkhäusern, eine Person hält eine Schale mit kleinen roten GZ-Glücksbringern

In Vienenburg bildet sich die typische GZ-Schweinchen-Traube vor der Bäckerei Stübig. Foto: Hohaus

In Vienenburg vor der Bäckerei Stübig (vormals Hundertmark) an der Friedrich-Rese-Straße verkaufen Hans-Joachim Bienert, Michael Deike und Monika Hoppstock ihre 300 GZ-Glücksschweinchen in wenigen Minuten.

In Vienenburg reichen die Schweinchen nicht

Unterstützt wird die Aktion in Vienenburg durch Schornsteinfegermeister Marc Rogoß und seiner Ehefrau Kathrin. In Vienenburg reichen die Glücksschweinchen nicht aus, um alle Käuferwünsche zu erfüllen. Auch andere Ortsteile melden beeindruckende Verkaufszahlen: Lochtum und Hahndorf etwa sind binnen Minuten ausverkauft. Rückläufer gibt es hingegen aus Ohlhof, Jerstedt und Jürgenohl.

Gruppe von Menschen steht mit Kerzen vor einem Gebäude mit dem Schriftzug 'DRUCKEREI' und 'Pressehaus'

Vor dem GZ-Pressehaus werden Wunderkerzen gezündet, um die Wartezeit bis zum Verkaufsstart zu verkürzen. Foto: Epping

Insgesamt kommen an den Goslarer Verkaufsstellen fast 40.000 Euro für die GZ-Spendenaktion zusammen. Im gesamten Verbreitungsgebiet sind es 73.000 Euro. 15.000 Euro entfallen dabei alleine aufs Pressehaus mit 8700 Glücksbringern, wobei darunter auch Mitarbeiter- und Firmenbestellungen fallen, die nicht in den freien Verkauf gehen.

Meister Umsatz in Jürgenohl

Der umsatzstärkste Außenverkauf findet mit 4300 Euro erneut in Jürgenohl statt, auch wenn die Zahlen leicht rückläufig sind.
Mehrere Personen in Winterkleidung stehen auf einem Gehweg vor einem Gebäude, eine Person reicht einer anderen einen Becher, eine weitere hält eine rote Thermoskanne

GZ-Chefredakteur Jörg Kleine und Newsdesk-Leiterin Lisa Kasemir versorgen die Wartenden am Pressehaus mit Tee und Keksen. Foto: Epping

In Ohlhof sind es knapp 3900 Euro. Oker erzielt bei angebotenen 800 GZ-Schweinchen stolze 1686 Euro, also im Durchschnitt 2,11 pro Glücksbringer. Getoppt wird das nur noch durch den Straßenverkauf vor der Parfümerie Peter.

Mehrere Personen stehen an einem langen weißen Tisch im Freien, auf dem sich viele kleine rote Glücksschweinchen befinden

Am Okeraner Hundemarkt herrscht wie üblich ein starker Andrang. Foto: Epping

Dort bringen 800 Schweinchen noch einmal 1920 Euro in die Kasse, einen Durchschnittswert von 2,40 Euro – das ist eine Liga mit den Clausthal-Zellerfeldern, die in der Regel beim Pro-Schwein-Umsatz jedes Jahr die Nase vorn haben. Dieses Mal liegen die Oberharzer bei 2,37 Euro pro GZ-Glücksbringer.

Person in schwarzer traditioneller Kleidung und Zylinder hält ein Schwein aus Stoff mit der Aufschrift 'HAPPY NEW YEAR 2026'

Schornsteinfeger Werner Miehe zeigt sein persönliches Glücksschweinchen, das er beim Verkauf geschenkt bekommen hat. Foto: Roß

Gruppe von Menschen sitzt und steht um einen Tisch in einem Café mit Getränken und Tellern

Das Hahnenkleer Verkaufsteam wärmt sich bei einem gemeinsamen Kaffee auf. Foto: Privat

Mehrere Personen stehen in einer Reihe auf einem gepflasterten Platz vund heben die Arme nach oben

La-Ola in Jürgenohl: Am kalten Silvestermorgen muss man schauen, wie man sich in der Schweinchenschlange warm hält. Foto: Epping

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